Die Hüter der Schatten – Marion Zimmer Bradley
Clair Moffat und Colin MacLaren 02
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3404772711
Seiten: 720
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 5,95 €
ET: 07.2008
Meine Rezension
Kurze Zwischenbemerkung: Ich habe nun sowohl Teufelsanbeter, Hüter als auch Hexenhügel durch und muss dazu sagen a. Die Reihenfolge ist genauso richtig - 70er Jahr, New York, 80 Jahr San Francisko, auch so in dem Dreh, irgendein Kaff. Sowohl Clair als auch Colin spielen keine richtige Hauptrolle. Ich habe das Gefühl, es fehlt irgendein Buch, das die beiden richtig vorstellt und erklärt, wie sie zusammen kommen und warum sie dem Pfad folgen. Aber bisher ist mir kein Buch begegnet, dass als richtiger Auftakt zu sehen wäre. Diese drei Bücher kann man also b. auch unabhängig von einander und durcheinander lesen. Die haben nichts miteinander zu tun, außerder das Clair und Colin zwischen durch mehr oder minder kurz/lang auftauchen.
Nach Teufelsanbeter, welche in den 60iger Jahren geschrieben wurde, ist Die Hüter der Schatten ein großer Sprung in der Entwicklung der Autorin. Das Buch liest sich super, ist extrem spannend, hat stark augeprägte Protagonisten, hat einen großen Hauch Übernatürliches, aber irgendwie alles noch im Rahmen des Glaubwürdigen, zumindest für mich… Die Sprache ist echt gut und man merkt nun, dass man ein Buch von MZB liest.
Leslie ist als Schulpsychologin tätig, als ihr das erste Mal bewußt wird, dass sie besondere Fähigkeiten besitzt: In der Schule, in der sie arbeitet, verschwindet ein Mädchen, Leslie ist die letzte, die sie gesehen hat – und so wird sie von der Polizei befragt. In dem moment sieht sie das Bild klar vor sich: Das Kind liegt in einem Abwasserkanal, tot – und sie sieht auch den Mörder. Die Polizei hat die erste heiße Spurr und Leslie muss aus ihrer Stadt fliehen, das Klatschblätter die “Hellseherin” nicht mehr in Ruhe lassen.
Leslie macht sich in einer neuen Stadt mit einer eigenen Praxis selbständig und als dann auch ihre jüngere Schwester zu ihr zieht, scheint der Zeitpunkt perfekt, sich ein neues, größeres Haus zu suchen. Doch nicht sie findet das Haus, sondern das Haus scheint sie gefunden zu haben: wunderschön, mit Aussicht und Garten, verlieben die Mädels sich sofort in ihr neuen Heim. Doch dann wirds unheimlich…
Mehr kann ich nicht erzählen, denn, das würde die Vorfreude zerstören. Überrigens: das Buch hat nicht nur ein paar gute Para-Aspekte, sondern ist stellenweise wirklich gruselig, wenn man sich das Geschehen mal real vorstellt. Komisch war nur, ich dachte, ich hätte das Buch schon mal gelesen, aber ich kannte nichts mehr davon… so bin ich mir nicht mehr sicher… aber irgendwie hat mir was gefehlt, vielleicht mehr Erklärungen… man wird doch über bestimmte Phänomene ziemlich im Dunklen gelassen…. ich habe also ein bißchen mehr erwartet.
Aber alles in einem ist es wahnsinnig spannend, packend und gut erzählt.
Es ist in meinen Augen das beste Buch dieser Trilogie und bekommt:
Meine Bewertung
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