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Nullpunkt – Lincoln Child

Verlag: Wunderlich | Leseprobe (.pdf)
ISBN: 978-3-8052-0882-6
Seiten: 400
Ausgabe: Hardcover
Preis: € 19,95
ET: 01.2010

Jahrtausende hat es geschlafen. Jetzt wacht es auf. Zwei gelbe Augen, eingefroren im Eis eines Gletschers. Eine wissenschaftliche Sensation, die sogar ein Filmteam auf den Plan ruft. Doch dann verschwindet die Kreatur. Aber sie kommt wieder – und sie bringt den Tod …

Meine Rezension

„Moktok e inkarrtok“ (Es ist Zeit) Usuguk, Schamane der Tunit

Ein Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Gerard Sully, befindet sich in Alaska auf einer Militärstation, die nur noch von Instandsetzungssoldaten bewacht und gewartet wird, um Forschungen zum Klimawandel durchzuführen.
Als die Forscher bei einem Gletscherabbruch eine freigelegte Höhle erkunden, finden sie eine unbekannte Spezies, die seit Jahrtausenden im Eis eingefroren ist.Da die Forschungsarbeiten sehr teuer sind, ruft Sully den Starregisseur Emilio Conti an, um ihm mitzuteilen was man entdeckt hat.Dieser ist sofort Feuer und Flamme und beordert eine ganze Filmcrew in die verlassene Gegend. Conti und seine Crew schneiden die Kreatur aus dem Eis und wollen es vor laufender Kamera auftauen. Doch das geht gründlich daneben, ein Wachposten der Filmcrew wird morgens tot aufgefunden, zumindest Stückchenweise.
Die Jagd auf die Kreatur beginnt und helfen können nur noch der Paläoökologe Evan Marshall, der seinen Forschungen vor Ort nachgeht und Usuguk, ein Schamane vom Volke der Tunit.

Mit “Nullpunkt” hat Lincoln Child ein durchweg spannendes Buch geschrieben. Die Figuren sind gut und nicht zu übertrieben gezeichnet. Die Vielfalt der Charakter reicht vom Helden über den durchgeknallten LKW Fahrer, bis hin zum geheimnisvollen Eingeborenen. Dieser Pageturner ist für ein langes Wochenende oder für den Urlaub bestens geeignet und bereitet einem ein wunderbares Lesevergnügen für zwischendurch.

Wage erinnert einen die Geschichte an andere Bücher dieser Art, wie zum Beispiel „King Kong“ oder „Das Ding aus einer anderen Welt“, gewisse Ähnlichkeiten sind auch bei „Relic“ wieder zu finden, ein Buch was Lincoln Child mit seinem Freund Douglas Preston zusammen geschrieben hat.

Ein Personenregister am Anfang des Buches hilft die Charaktere besser auseinander zu halten.

Ergo, eine nicht ganz neue Storyline, die sich in fünfundfünfzig kurzen Kapiteln auf  395 spannenden Seiten befindet.

Meine Bewertung

Vielen Dank an den Wunderlich Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.


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Letztes Update: 18. September 2011

Autor des Artikels

Jörg Neumann
Rezensent

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