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Die Henkerstochter und der König der Bettler – Oliver Pötzsch

Die Henkerstochter-Serie, Teil 3

Verlag: Ullstein | Leseprobe (.pdf)
ISBN: 978-3-548-28114-8
Seiten: 589
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: € 9,95
ET: 09.2010

Der Schongauer Henker Jakob Kuisl ist in eine Falle getappt: Bei einem Besuch in Regensburg findet er seine Schwester und den Schwager tot in der Badestube. Die Stadtwache verhaftet Kuisl als Verdächtigen und wirft ihn in den Kerker. Nun drohen ihm, dem Henker, selbst Folter und Hinrichtung. Fieberhaft suchen seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon Fronwieser nach dem wahren Täter und stoßen dabei auf ein Komplott, bei dem die Zukunft des Kaiserreichs auf dem Spiel steht.

Meine Rezension

Dies ist nun schon der dritte Band von Oliver Pötsch über den Henker und seine Tochter Magdalena aus Schongau. In seinem leicht zu lesenden Stil gibt der Autor wieder allerlei spannende Rätsel auf. Die Seiten flogen bei mir nur so dahin. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hatte es dementsprechend auch innerhalb von wenigen Tagen durch.

Wie immer ist auch hier der Tatort eine Stadt aus Süddeutschland. Diesmal ging es nach Regensburg. Der Henker selbst ist in eine Falle getappt und bekommt nun selbst zu spüren wie es ist im Kerker zu sein. Magdalena versucht ihrem Vater zu helfen und auch Simon ihr Medicus ist wieder mit dabei. So stolpern die Zwei von einer Lebensbedrohlichen Situation in die Andere. Es hat Spaß gemacht, sie bei ihrer Jagd auf die Täter zu begleiten, und gleichzeitig mit ihnen einen Streifzug durch Regensburg zu machen. Auch gab es diesmal einen kleinen Einblick in das Leben der niederen Bevölkerungsschichten. Oliver Pötzsch hat die Plätze und Menschen so anschaulich beschrieben, dass ich sie deutlich vor mir sehen konnte. So war ich mit Magdalena unterwegs zwischen Bettlern und Edelleuten.

Für Rätselfreunde und Krimiliebhaber kann ich „Die Henkerstochter“ nur empfehlen.Ich möchte allerdings anmerken, man sollte die ersten beiden Bände schon gelesen haben bevor man mit diesem beginnt. Einfach weil man die Protagonisten im ersten Band kennen lernt und dann ihre Handlungsweise besser versteht als wenn man quer einsteigen würde.

Als kleine Ergänzung zum Buch ist gleich vorne an ein Stadtplan von Regensburg und am Ende befindet sich ein kleiner Reiseführer durch eben jene Stadt. Ich fand beides sehr interessant.

Meine Bewertung

Vielen Dank an den Ullstein-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


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Letztes Update: 18. September 2011

Autor des Artikels

Karin Speck
Rezensentin

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