Der König und die Totenleserin – Ariana Franklin
Totenleserin-Reihe, Band 3
Verlag: Droemer
ISBN: 978-3-4261-9865-0
Seiten: 432
Ausgabe: Hardcover
Preis: € 19,99
ET: 02.2011
Artus, der sagenumwobene König, auf dessen Rückkehr seine Untertanen immer noch hoffen, und zwei Skelette, die von einem grausamen Mord erzählen: Könnte eines der beiden der geliebte König sein?
Die Totenleserin Adelia erhält den Auftrag, die Ermordeten zu identifizieren und gerät mitten in eine tödliche Intrige…
Meine Rezension
„Der König und die Totenleserin“ ist bereits der dritte Band in der Reihe um Adelia Aquilar, der Medica aus dem fernen Palermo. Wieder soll sie einen komplizierten Fall für den König lösen. Band eins „Die Totenleserin“ habe ich begeistert gelesen, Band zwei „Die Teufelshaube“ ist mir leider entgangen, aber ich habe Festellen dürfen, dass die Autorin durchaus dafür gesorgt hat, dass dem Leser keine wichtigen Details aus dem Privatleben von Adelia entgehen. Der Kriminalfall an sich ist in sich abgeschlossen und so kann man die Bände auch durchaus als einzelnes lesen.
Es ist das Jahr 1174 und Henry II Plantagenet regiert in England. Die Autorin führt den Leser auch hier wieder durch das mittelalterliche England. Diesmal geht es nicht um Mord sondern um den Fund dieser beiden Skelette. Adelia soll herausfinden ob diese Beiden historisch Wertvoll sind und vielleicht eins davon Artus sein könnte. Dabei stolpert sie auch wieder von einer brenzligen Situation in die nächste.
Erheiternd waren die Gespräche die Adelia mit dem König führte. Die Autorin hat hier wunderbare Gesprächsmomente festgehalten. Diese Dialoge haben mir sehr gefallen.
Auch wenn es wieder den einen oder anderen Toten gibt, so ist es doch so geschrieben, dass es nicht zu sehr ins Detail geht. Adelia ist eine tolle Ermittlerin die durch ihre Beobachtungsgabe ihre Fälle lösen kann. Ein bisschen ist sie die „Bones“ des Mittelalters.
Mit Adelia ist der Autorin ein toller, fiktiver Charakter gelungen, der im Laufe der Geschichte immer mehr in sich wächst. Sie hat hier eine selbstbewusste junge Frau geschaffen, die vielleicht nicht unbedingt die typische Frau im Mittelalter war. Dafür macht es aber Spaß ihre Abenteuer zu lesen und zu begleiten und mit ihr zu raten wer die Guten und wer die Bösen sind. Es gibt zwar auch hier eine Liebesgeschichte die aber nicht vordergründig ist und irgendwie zu dem Charakter der Adelia passt und die die ganze Handlung somit zu einer glaubwürdigen Geschichte macht. Mir hat es gefallen.
Am Schluss hat Fr. Franklin für den Geschichtsinteressierten Leser noch ein paar Schlussbemerkungen über Fiktion und Wahrheit, was ich spannend fand. Ich mag solche Informationen sehr gern lesen.
Mein Fazit: „Der König und die Totenleserin“ ist ein weiterer historischer Kriminalfall, der für Spaß beim Lesen sorgt. Jedem Leser der Krimis aus den historischen Bereichen mag, kann ich dieses Buch nur empfehlen.
Meine Bewertung
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Vielen Dank an den Droemer Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
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