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Tochter des Windes – Elizabeth Haydon

Rhapsody Saga, Teil 1

Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-28548-3
Seiten:
766
Ausgabe:
Taschenbuch
Preis:
€ 9,95
ET:
09.2008 (3. Auflage)

Die ehemalige Prostituierte Rhapsody steht in dem blühenden Inselreich Serendair kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung als Sängerin. Sie ist halb Mensch, halb Lirin (eine Art Elfenvolk), und ihre Musik ist zugleich Magie — durch die wahren Namen der Dinge kann sie die Realität verändern. Eines Tages wird sie allerdings von ihrer Vergangenheit eingeholt und muss vor einem ehemaligen Kunden fliehen. Dabei läuft sie zwei Fremden in die Arme: dem hünenhaften, grünhäutigen Grunthor und einem Meuchelmörder, der von einem entsetzlichen Dämon versklavt ist. Durch ein Versehen gebraucht Rhapsody ihr magisches Talent und gibt dem Meuchelmörder den neuen Namen Achmed. Dadurch wird er nicht nur in seinem innersten Wesen verändert, auch die Bande an seinen grausamen Herrn sind nun gebrochen.

Auf ihrer Flucht vor dem Dämon suchen die drei unfreiwilligen Gefährten Schutz in der Welteneiche Saiga, deren mächtige Wurzeln jeden Teil der Erde durchziehen, und während der langen, gefahrvollen Reise ins Erdinnere kommen sie sich näher. Doch als sie schließlich wieder ans Tageslicht gelangen, stellen sie zu ihrem Entsetzen fest, dass die ihnen bekannte Welt verschwunden ist. 14 Jahrhunderte sind vergangen und das Reich Serendair ist längst in den Fluten untergegangen. Nur ein altbekannter Feind scheint überlebt zu haben.

Meine Rezension

Die Tochter des Windes (01 Rhapsody) – wobei ich mich gefragt habe, warum Tochter des WINDES – ist der Start eines Epos um Rhapsody, eine umwerfend schöne Sängerin und Benennerin, Achmed und Grunthor, zwei Krieger der ungewöhnlichen Art. Alle drei stecken in jeweils eigenen Schwierigkeiten, als sie auf einander treffen und so kommt es, dass sie sich, wenn auch eher zufällig, helfen: Rhapsody benennt Achmed ganz ausversehen mit seinem neuen Name, was auch zu einer Veränderung seines Wesens führt und ihm das Leben rettet. Achmed und Gruthor “entführen” Rhapsody mehr oder weniger und retten sie damit ebenfalls vor einem schlimmen Schicksal. Da die Flucht der Drei auf eher ungewöhnlichem Wege weiterverläuft, sehr lange dauert und von ungewissem Ausgang ist, kommt es, wie es meistens sollte: die Drei wachsen zusammen und werden Freunde.
Rhapsodys äußerst naives und unschuldiges Wesen führt dazu, dass der häßlich Riese Grunthor zu einem weichherzigem Schmusetier und der grummelige und bösartige Achmed zumindest erträglich wird. Alle drei Protagonisten habe ich relativ schnell ins Herz geschlossen, vor allem aber Grunthor.

Ich finde, das Buch ist relativ logisch und nach einem stringentem roten Faden aufgebaut. Es ist ziemlich ausführlich, so dass es an manchen Stellen schon fast zu viel mit all den Be- und Umschreibungen wirken kann. Die kursiven Wiederholungen fand ich ganz praktisch, wenn auch ich diese nur selten gebraucht habe, da ich solche Details eh wie bei einem Krimi abgespeichert habe. Die Idee an sich fand ich super und vermutlich ist sie hilfreich Lächeln Ab einem Zeitpunkt war das Buch so enorm spannend, weil so viele Andeutung und Geheimnisse vorhanden waren, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Es gab nur ein paar Dinge, die äußerst störrend wirkten: merkwürdig genutzt Wörter (“es benahm ihm den Atem”), bei denen ich nicht sagen kann, ob das richtig ist, oder eher falsch… Rechtschreibfehler und inhaltliche Ungereimheiten… mich hat es nicht gestörrt, da ich das Buch bereits zu gut fand um mich daran aufhalten zu lassen. Dennoch einen halben Punkt abzug und deshalb

Meine Bewertung

4,5 von 5 Büchern


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Letztes Update: 18. September 2011

Autor des Artikels

Aleksandra G.
Rezensentin

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