Eine unsterbliche Liebe – Kami Garcia, Margaret Stohl
Sixteen Moons, Teil 1
Verlag: cbj Verlag | Leseprobe
ISBN: 978-3-570-13828-1
Seiten: 544
Ausgabe: Hardcover
Preis: € 18,95
ET: 08.2010
Ethan war schon in Lena verliebt, lange bevor er „die Neue“ an seiner Schule das erste Mal sah. Denn er kannte das Mädchen mit dem schwarzen Haar und den grünen Augen bereits aus seinen Träumen. Doch Lena umgibt ein Fluch, den sie mit aller Kraft geheim zu halten versucht: Sie ist eine Caster, sie entstammt einer Familie von Hexen, und an ihrem sechzehnten Geburtstag soll sie berufen werden. Dann wird sich entscheiden, ob Lena eine helle oder eine dunkle Hexe wird … Ethan aber weiß: Auch ihm bleibt keine Wahl – ihm ist vorherbestimmt, Lena für immer zu lieben. Aber wird er bei ihr bleiben können, gleich, welcher Seite sie künftig angehört?
Meine Rezension
Sei Monaten träumt der sechzehnjährige Eathan Wate von ein und dem selben Mädchen und das obwohl er ihr im realen Leben noch nie begegnet ist. Es sind auch nicht die typischen Wunschträume eines normalen Sechzehnjährigen, nein es sind verstörende Träume aus denen er jedes Mal schweißgebadet erwacht. Immer und immer wieder versucht er dieses Mädchen zu retten, und stets verliert er sie.
Und plötzlich tritt sie in seine reale Welt: Lena Duchannes, ausgerechnet die Nichte von Macon Ravenwood, dem verrufensten Bürger der ganzen Stadt. Wie kann das Mädchen seiner Träume ausgerechnet im düsteren Ravenwood leben, um das sich nur furchteinflößende Geschichten ranken und dessen Hausherr man schon länger als Eathan auf der Welt ist nicht mehr gesehen hat?
Das Schicksal mach Lena und Eathan zu Freunden, denen es auferlegt ist einen alten Fluch aufzuheben, der auf Lenas Familie lastet und sie an ihrem sechzehnten Geburtstag ereilen könnte. Aber ist es wirklich nur Lena, die mit dem Fluch verknüpft ist?
Dies ist ein Jugendbuch, das jeden anspricht. Was mir gut gefällt, ist dass, es aus Eathans Sicht geschrieben ist, der „typischen Jungssicht“, die sich um Sport und Essen dreht (anfangs…). Es gibt viel zu wenig Romane für Jungendliche, die sich mit Beziehungen aller Art beschäftigen und aus männlicher Perspektive geschrieben sind.
Außerdem ist der Roman eine vielfältige Gesellschaftsstudie einer Kleinstadt in den Südstaaten der USA. Die Autorinnen haben sich viel Mühe gegeben jede noch so kleine Rolle mit Leben und Geschichte zu füllen, bis hin zu den verschrobenen kleinen Eigenheiten der Charaktere. Leider durchbrechen die Autorinnen manchmal die Handlungsmuster der Protagonisten auf unplausible Weise. Ich finde es außerdem schade, dass sich ausgerechnet im Titel des Buches ein Denkfehler eingeschlichen hat, so etwas sollte zumindest dem Lektorat auffallen.
Insgesamt kann ich das Buch jedoch weiter empfehlen denn es ist für den Leser jeden Alters spannend und mitreißend. Besonders das Ende wirft unzählige neue Fragen auf, die auf einen Folgeband hoffen lassen.
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Vielen Dank an den cbj-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplars!
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