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Schwarzer Montag – Garth Nix

Die Schlüssel zum Königreich, Teil 1

Verlag: Ehrenwirth
ISBN: 978-3-431-03712-8
Seiten:
354
Ausgabe:
Taschenbuch
Preis:
€ 16,95
ET:
11.2006

Eigentlich ist Arthur Penhaligon kein Held. Genau genommen ist ihm sogar ein früher Tod vorherbestimmt. Doch dann rettet ihm ein merkwürdiger Gegenstand das Leben, ein Schlüssel, geformt wie ein Uhrzeiger. Mit dem Schlüssel kommen bizarre Wesen aus einer anderen Dimension: finstere Boten mit blutverklebten Flügeln, eine Armee aus hündischen Schergen, angeführt von einem unheimlichen Fremden. Sie wollen den Schlüssel um jeden Preis zurück – auch wenn sie dazu Arthur und dessen Welt vernichten müssen. In seiner Verzweiflung wagt Arthur es, ein geheimnisvolles Haus zu betreten – ein Haus, das nur er sehen kann und das in andere Dimensionen führt. Dort muss er die Geheimnisse des Schlüssels lüften … und sein wahres Schicksal erkennen.

Meine Rezension

Arthur ist ein stark asthmatischer Junge, der in einer bunt gemischten Adoptiv-Familie aufwächst und den Tod seine Eltern psychisch nie verwunden hat. Damit trägt er bereits mehrere Laster: mit der Horrorvorstellung von Tod und dadurch Verlust von nahestehenden Personen sowie seine überaus beeinträchtigende Krankheit. Unglücklicherweise erleidet er gleich am ersten Schultag in seiner neuen Schule einen schlimmen Asthma-Anfall, an dem er beinahe stirbt… Beinahe nur wegen Herrn Montag, der einer Illusion gleich, aus dem nichts und unter merkwürdigen Umständen auftaucht, Arthur einen Uhrenzeigen überreicht und wieder verschwindet… Was Arthur noch nicht weiß: mit diesem Erlebnis, welches er zunächst für eine Sinnestäuschung durch Sauerstoffmangel hält, beginnen all seine Abenteuer.

Zuerst vorweg sollte erwähnt sein: Dieses Buch ist eindeutig in Jugendbuch. Das war eine Tatsache, die ich nicht hatte, als ich es in die Hand nahm und zu lesen anfing. Das war auch häufig der Grund, warum ich das Buch gleich wieder weglegen wollte… und ich habe es eigentlich nur ausgelesen, weil es einiger Massen gut geschrieben war und noch weitere 6 Bände folgen, von denen ich vorher wissen wollte, ob ich diese haben will.

Wie bereits erklärt: Das Buch ist gut geschrieben, es ist Zielgruppen geeignet und orientiert. Die Sprache ist sehr bildhaft, es wird kaum ein Details ausgelassen, und einfach. Die Spannung hat mehrere Kurven, die sich zum Ende hin stark steigern und in einem expolsionsartigen, natürlich relativ offenen, Ende ihr Finale finden. Unser Hauptprotagonist, Arthur, ist ein kränklicher Jugendlicher, der dank seinem (scharfen) Verstand und einigen glücklichen Fügungen über sich hinauswachsen darf – er ist also ein klassischer Held der Jugendfantasy. Die ansonsten skizzierten Ereignisse und Bilder sind deutlich wahrnehmbar – und teilweise Schreckens erregend; blutig, schleimig, widerlich… mit einem faden Bei- und Nachgeschmack.

Leider bin ich ziemlich voreingenommen, was dieses Buch angeht. Generell habe ich in bereits sehr jungen Jahren sehr viel (Jugend-) Fantasy gelesen… und dieses Buch hätte ich damals bestimmt ganz gut gefunden… zumindest solange ich kaum etwas vergleichbares gefunden hätte. Heute würde ich sagen, ist dieses Buch nichts besonderes. Es ist, wie viele andere Jugend-Fanatsy Bücher, mit einem ähnlichen Helden, ähnlichen Bösewichten, ähnlichen Verläufen und teilweise absehbaren Ereignissen. So fällt es mir schwer an dieser Stelle ein vernünftiges Urteil abzugeben und ich versuche es mal aus der Sicht einer 12-jährigen:

Meine Bewertung

4 von 5 Büchern


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Letztes Update: 18. September 2011

Autor des Artikels

Aleksandra G.
Rezensentin

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