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Der unsterbliche Prinz – Jennifer Fallon

Gezeitenstern-Saga, Teil 1

Verlag: Egmont-Lyx | Leseprobe

ISBN: 978-3-802-58146-5
Seiten:
652
Ausgabe:
Broschiert
Preis:
€ 14,95
ET:
04.2008

Der Legende nach regierten die Gezeitenfürsten das Land Amyrantha über viele Jahrhunderte. Eines Tages taucht ein Mann auf, der behauptet, Cayal, der unsterbliche Prinz zu sein. Sind die mythischen Gezeitenfürsten zurückgekehrt? Die junge Herzogen Arkady kann nicht daran glauben, doch übt der Unbekannte eine unbeschreibliche Anziehungskraft auf sie aus. Während sie seinen Geschichten lauscht, wird ihr bewusst, dass ihrer Heimat der apokalyptische Untergang droht…

Meine Rezension

Stellan und Arkady, Fürst und Fürstin von Lebec, sind schön, reich und mächtig. Arkady, die eigentlich vom Aschenputtel zur Fürstin aufgestiegen ist, hat sich der Wissenschaft verschrieben und forscht auf dem Gebiet der Geschichte von Amyrantha. Ein sehr spannendes Forschungsgebiet, allerdings auch ein sehr undankbares, denn die Menschen von Amyrantha wissen fast nichts über ihre und die geschichtliche Entwicklung ihrer Welt und schon gar nichts über die Zeit vor dem letzen Weltenende. Nur die Crasii, eine menschenähnliche Sklavenrasse scheinen in ihren mythodologischen Überlieferungen noch Hinweise und Geschichten auf die wahre und vor allem auf die magische Historie Amyranthas und über die Gezeitenfürsten aufzubewahren.
Als dann eines Tages ein zum Tode Verurteilter Mörder seine Hinrichtung überlebt, behauptet er Cayal, der unsterbliche Prinz zu sein – einer der Gezeitenfürsten aus den Legenden der Crasii. Arkady wird gerufen, um den Mann des Lügens zu überführen – doch sie kann keine Lücken oder Widersprüche in seinen Geschichten entdecken. Sie gibt nicht auf: schließlich kann den Mann auch ein gut ausgebildeter Agent aus dem benachbarten Land sein, der einen Crasii Aufstand anzetteln und damit ihr Land ihn eine Revolution stürzen könnte. Als sie die Wahrheit erkennt, ist es bereits beihnahe zu spät…

Als ich das Buch anfing, dachte ich von der nahezu ersten Seite an “wow” und konnte es nicht aus der Hand legen. Der Schreibstill ist flüssig, die Geschichte ist sehr gut strukturiert und spannend gehalten. Der Leser darf wie bei einem guten Krimi mitraten, mitfiebern und Vermutungen anstellen. Schließlich will auch der Leser wissen, was an Cayals Geschichten alles dran ist… und diese sind noch spannender, als die Geschehenisse der Gegenwart (Das Buch spielt auf zwei Zeit-Ebenen). Allerdings ist der Leser leicht im Vorteil: da wir wissen, dass die Bücher der “Gezeitenstern-Saga” angehören, ist schnell klar, das es eine Menge Wahrheiten in den Geschichten geben muss und man kann über Arkadys Blindheit nur den Kopf schütteln – denn Cayal ist nicht der einzige Unsterbliche in ihrer Nähe. Kaum waren einige Erkennungskriterien bekannt, waren auch weitere Gezeitenfürsten für den Leser offensichtlich und zwar so, dass man sich fast schon fragt, warum es sonst keiner merkt. Keiner, außer den Crasii – und auch hier sind jede Menge Vermutungen anzustellen und in das nächste Buch mitzunehmen, denn das Ende ist relativ offen: Es läßt viele Fragen im Raum stehen, viele Vermutungen, wie es weiter gehen könnte und viel Spannung, wie die Amyranther ihr Dilemma denn nun lösen – aber die spannendste aller Fragen ist natürlich, die der Liebenden: werden diese endlich zu einander finden? Denn keine der Lieben in diesem Buch steht unter einem besonders gutem Stern.
Das Buch hat somit alle Elemente die man sich wünscht: eine neue Idee, Spannung, Fantasy, Liebe,Gut versus Böse, einen super Schreibstill, ausgeprägte Protagonisten und eine Geschichte, die zum Lesen verführt. Das Ende verspricht viel für die Fortsetzungen und ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht und ob Jennifer Fallon dieses super Niveau halten kann. Band eins jedenfalls finde ich wahnsinnig gut und kann nicht anders, als es als eines der Lese-Highlights dieses Jahres zu bezeichnen.

Meine Bewertung

5 von 5 Büchern

Vielen Dank an den Egmont-Lyx Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


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Letztes Update: 25. August 2010

Autor des Artikels

Aleksandra G.
Rezensentin

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