Archiv für die Kategorie „Krimis & Thriller“
Saure Milch – Jutta Mehler
Verlag: Emons
ISBN: 978-3-89705-688-6
Seiten: 205
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: € 9,90
ET: 10.2009
Kochen, putzen, Müll trennen: So verbringt Fanni Rot seit dreißig Jahren ihre Tage und ist zufrieden. Auch als sie in ihrem Garten eine Leiche findet, hackt Fanni zunächst weiter Zwiebeln, rührt Hefeteig und bügelt die Hemden ihres Mannes. Doch immer aufdringlicher meldet sich der Gedanke, dass die Polizei womöglich den Falschen verhaften könnte. Fanni beginnt nachzugrübeln. Und dann zu ermitteln …
Meine Rezension
Nirgendwo in Niederbayern.
Fanni ist eine typische Hausfrau in den 50-ern. Die Kinder sind aus dem Haus, dem Herrn Gatten sind die Verpflichtungen in den Vereinen wichtiger als seine Ehe. Fanni hat sich schon lange mit ihrem trostlosen Dasein abgefunden und dank ihres selbstgerechten Mannes längst alles Vertrauen in sich verloren. Dabei hat sie für ihn vor 30 Jahren ihr Studium aufgegeben. Ihre einzige Freude, einzige Abwechslung von den eintönigen Haushaltsarbeiten sind die Tatort-Fernsehabende und ihre Bücher. Und natürlich auch die Telefonate mit ihrer ältesten Tochter, die Fanni immer wieder aufbauen und antreiben.
Durchbrochen wird diese Eintönigkeit im kleinen Örtchen Erlenweiler in der Nähe von Deggendorf, als Fanni die Leiche ihrer Nachbarin Mirza unter den Johannisbeeren entdeckt. Der Fall scheint klar und Mirzas aggressiver und griesgrämiger Schwiegervater wird verhaftet.
Doch nein! So klar ist der Fall nicht! Fanni, die den alten Klein und Mirza gut kannte, hat berechtigte Zweifel an seiner Schuld.
Sie bekommt Unterstützung in Form von Kommissar Sprudel, der hier seinen letzten Fall vor der Pension lösen soll. Dieser hört Fanni aufmerksam zu – im Gegensatz zu ihrem Ehemann – und gemeinsam arbeiten sie den Fall auf. Detektivisch und mit hoher Beobachtungsgabe analysieren sie alle Gegebenheiten und alle verdächtigen Personen, denn alle im Dörfchen Erlenweiler scheinen ein Motiv für den Mord haben….
Die Charaktere sind alle sehr liebevoll gezeichnet. Allen voran natürlich Fanni, der sehr hintergründig beschrieben wird, bis hin zu Sprudels großen Ohren. Die Personen sind alle die typischen Leute von nebenan, die man selbst zu kennen meint. Die Eigenheiten der Personen sind alle wunderbar herausgearbeitet und lebhaft beschrieben. Dazu die typische Vereinsmeierei und die Ordnungsliebe der Deutschen! Alles wunderbar passend!
Der Bayerische Wald.
Die Autorin hat hier wundervoll die Umgebung von Deggendorf und die Reize des Bayerischen Waldes beschrieben. Ich plane jedenfalls schon, mir die Orte, die Fanni und Sprudel bei ihren Gesprächen besuchten, selbst anzusehen. Auf in die Saulochschlucht! Und rauf auf d` Rusel!
Und damit wären wir auch bei dem Punkt der mir sauer aufstößt. Der Bayerische Wald hat so viele schöne Ecken, so viele schöne Ausblicke! Und dann ziert das Buchcover ganz eindeutig eine Almhütte inmitten der Alpen. Und Alpen gibt’s in Niederbayern ganz gewiss nicht! Das hätte man auch anders lösen können.
Vielen Dank dem Emons – Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.
Meine Bewertung
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Tante Dimity und das geheimnisvolle Erbe – Nancy Atherton
Tante Dimity, Teil 1
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-442-368563-2
Seiten: 320
Ausgabe: TB
Preis: nicht mehr lieferbar
ET: 02.2008
»Als ich von Tante Dimitys Tod hörte, war ich fassungslos. Nicht weil sie tot war, sondern weil ich bis dahin nicht wusste, dass es sie gegeben hatte.« Frisch geschieden und mit kaum einem Dollar in der Tasche, glaubt Lori Shepard den Boden unter den Füßen vollends zu verlieren, als ihre geliebte Mutter stirbt. Da erhält sie die Nachricht von einer Anwaltskanzlei: Lori soll das Erbe von Tante Dimity antreten. Hat es Tante Dimity, die Figur aus den Gutenacht-Geschichten ihrer Kindheit, wirklich gegeben? Zusammen mit dem jungen Anwalt Bill Willis macht sich Lori auf den Weg nach England und findet in dem kleinen Dörfchen Finche Tante Dimitys Cottage, ihr ungewöhnliches Erbe – und das größte Abenteuer ihres Lebens! Tante Dimity ist eine der ungewöhnlichsten Serienheldinnen der letzten Jahre. Nancy Atherton schreibt in der schönen Tradition der englischen Landhauskrimis.
Meine Rezension
Tante Dimity und … – Nancy Antherton
Hierbei handelt es sich um eine Reihe von romantisch und mystisch angehauchten Krimis… und wegen all dieser Eigenschaften und weil die “kriminellen” Merkmale des Buches eher untypisch sind, muss ich zugeben hatte ich einige Schwierigkeiten dieses Buch in ein Genre einzuordnen. Aber bei den meisten Quellen im Netz läuft es unter Krimi und so habe ih beschlossen mich dem anzuschliessen.
Tante Dimity hat mittlerweile eine Fangemeinde und ich muss sagen zurecht Lächeln wenn auch ich erst Buch gelesen habe, so bin ich bereits süchtig und würde am liebsten nichts anderes mehr lesen.
Lori ist eine selbstbewußte und zur Zeit sehr unglücklich Frau, bei der man das Gefühl hat, sie verliert so langsam den Glauben an die Welt – aber sie kämpft tapfer weiter. Sie hat eine sehr intensive Beziehung zu ihrer Mutter – aufgewachsen ohne Vater, haben die Zwei nur sich.
Lori bekommt als Kind Gutenachtgeschichte über eine lustige Tante Dimity erzählt – es ist nichts kompliziertes, meist irgendwas sehr alltägliches (wie “Tante Dimity ging in den Zoo” oder “Tante Dimity kauft eine Taschenlampe”), aber mit viel Liebe.
Als Lori´s Mutter stirbt, vergräbt sie sich erst recht in Arbeit und wird eher durch Zufall von einer Anwaltskanzlei ausfindig gemacht, die ihr eröffnet, dass Tante Dimity tot ist und Lori nun ihr einen letzten Wunsch erfüllen soll. Sie ist natürlich geschockt, denn wer geht schon davon aus, dass eine Person aus den Märchengeschichten der Kindheit tatsächlich existiert? Aber sie läßt sich darauf ein, fährt nach England in ein süßes Cottage, wie man sich das selbst nur wünschen kann und erfährt viel Neues über sich selbst, ihre Mutter und Tante Dimity… und erlebt eine nette Überraschung zu Schluss…
Mehr kann ich nicht verraten, sonst lest ihr es nicht mehr.
Das Buch hat mich vom ersten Moment an verzaubert und es hat mir wirklich ganz wunderbar gefallen! Es ist romantisch und mystisch und ganz toll und so süß manchmal… und an einigen Stellen musste ich nicht nur schmunzeln, sondern hab auch laut gelacht, nicht das ich nicht leicht zum lachen zu bringen wäre… aber es ist wirklich ganz toll und läßt ein warmes heimeliges Gefühl beim Lesen entstehen… Es gibt nur nette Menschen und es passieren vielen Dinge, die man nicht erwartet und dass es keinen Bösewicht gab, empfinde ich als eine Erleichterung, denn sogar “die Bösen” haben dieses Gesicht nicht. Irgendwie ist das sehr entspannend.
Meine Bewertung
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Die letzte Prophezeiung – Roger R. Talbot
Verlag: Rütten & Loening | Leseprobe (.pdf)
ISBN: 978-3-352-00774-3
Seiten: 563
Ausgabe: Hardcover
Preis: € 19,95
ET: 07.2009
In Dublin wird ein Computerspezialist entführt, in Rom stürzt sich ein Theologieprofessor aus dem Fenster. Die beiden Fällen haben nichts miteinander gemeinsam, bis auf ein Bindeglied: Liam Brine, Bruder des Einen, ehemaliger Student und Freund des Anderen! Liam glaubt nicht an einen Selbstmord seines Mentors, zumal dieser ihm eine geheimnisvolle Botschaft hinterlassen hat. Zusätzlich muss er sich um das Verschwinden seines Bruders kümmern, wobei er tatkräftige Unterstüzung von seiner Ex-Schwägerin erhält. Unter Einsatz ihres eigenen Lebens finden die Beiden heraus, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen gibt – und das es hier um viel mehr geht als einen Entführung und einen Mord. Das Ende der Welt, so wie wir sie kennen, steht bevor.
Meine Rezension
Wie Klappentext und Kurzbeschreibung des Buches es schon vermuten lassen, handelt es sich um einen Religionsthriller im Stile von Dan Brown. Aber R.R. Talbor braucht sich wahrlich nicht hinter Dan Brown zu verstecken. “Die letzte Prophezeiung” ist ein spannender Verschwörungsthriller, ein Buch, das einen bis zum großen Finale in seinen Bann zieht!
Das Muster des Buches ist klassisch: ein Mann der durch Zufall in Geschehnisse verwickelt wird mit denen er eigentlich nichts zu tun hat. Eine starke und kluge Frau an seiner Seite! Eine Veschwörung, die weit in die Vergangenheit reicht, eine Geheimgesellschaft und ein großer, böser Feind aus dem Osten, der die Welt, wie wir sie kennen, zerstören will!
Das Buch beginnt vom Gefühl her eher langsam, auch wenn zwei einschneidende Ereignisse geschehen, die Liams Leben und auch seinen Glauben für immer verändern werden! Molteni, sein Mentor, stürzt sich aus dem Fenster seine Hotelzimmers. Sein letztes Wort, ein Buch und Andeutungen über die Apokalypse des Johannes lassen Liam an einem Selbstmord zweifeln. Als dann noch sein Bruder entführt wird, reist Liam nach Dublin, wo er auf seine Ex-Schwägerin Alanna trifft. Auch die Entführung von Liams Bruder ist rätselhaft, er wurde von Arabern entführt, aber bis jetzt ist keine Lösegeldforderung eingegangen. Führte Liams Bruder ein Doppelleben oder hat er etwas herausgefunden, das er nicht wissen durfte? Für Liam und Alanna beginnt eine rasante Verfolgungsjagd, die sie quer durch Europa führt.
Häufig wechselt Talbot den Schauplatz der Ereignisse, so dass es als Leser nicht immer einfach ist, der Story zu folgen. In parallelen Handlungssträngen agieren die “gute und die böse Seite”, viele verschiedene Personen werden eingeführt, von denen einige sehr mysteriös und undurchschaubar sind. Andere hingegen sind sehr stereotypisch “böse”. Diese “schwarz” und “weiß” Malerei zieht sich durch das ganze Buch, leider ist mir dabei keine der Personen so richtig ans Herz gewachsen!
In einem weiteren Handlungsstrang wird der Leser in die Vergangheit geführt, zum 1. Konzil von Nicäa im Jahre 325! Geschickt verwebt der Autor Wahrheit und Fiktion und enthüllt eine erschreckende “Wahrheit”, die unsere Welt bedroht!
Was mir besonders gut gefallen hat, sind die sehr aktuellen Bezüge des Buches! Besonders die Technologie der Biometrie spielt eine große Rolle in diesem Roman! Aber es geht auch um große Konzerne, um Scheinfirmen, um Korruption und Kursmanipulationen, um Landerwerb, um Vertreibung von Einheimischen! Und um Katasptrophen, die die Menschheit in den letzen Jahrzehnten durchmachen musste!
Dan Browns Bücher “leben” hauptsächlich in der Vergangenheit, Roger Talbot schafft den Bezug zu aktuellen und erst kürzlich vergangenen Ereignissen. Leider verstrickt er sich meiner Meinung nach dabei zu sehr in Details. Einiges habe ich einfach überlesen, da mir die Fakten irgendwann zu viel wurden. Einige religiös- und sprachwissenschaftliche Erkenntnisse waren für mich als Leser zu kompliziert dargestellt und daher nicht nachvollziehbar. Die vielen Handlungsstränge verwirren und dadurch wird der Fluß der Story gestört. Talbot wollte meiner Meinung nach manchmal vielleicht ein bisschen zu viel und schafft am Ende den großen Bogen nicht ganz, um alle Handlungsstränge zu einem Ende zu führen, und um alle offenen Fragen zu beantworten.
Dennoch ist das Buch sehr spannend und unterhaltsam und hat mich – mal wieder – dazu angeregt, mich mehr mit einzelnen Stellen der Bibel zu beschäftigen. Das Ende der “Haupthandlung” ist ziemlich überraschend , überraschend von der Story und überraschend gut! Und offen genug, um meiner Fantasie freien Lauf zu lassen!
“Die letzte Prophezeiung” ist ein Buch, das – auch aufgrund der aktuellen Besteller von Dan Brown – mehr Aufmerksamkeit verdient.
Auch das Cover meiner gebundenen Ausgabe finde ich sehr gelungen und auch sehr passend zum Buch, was ja leider oft nicht der Fall ist!
Aufgrund der Tatsache, dass ich mit den Personen nicht warm geworden bin und dass mir die Details manchmal zu viel wurden bewerte ich das Buch mit sieben von zehn Punkten.
Zum Schluß gilt mein Dank dem Aufbau-Verlag, der der Buchcouch dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!
Meine Bewertung
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Ein schöner Ort zu sterben – Malla Nunn
Verlag: Rütten & Loening
ISBN: 978-3-352-00771-2
Seiten: 407
Ausgabe: Hardcover
Preis: € 19,95
ET: 09.2009
1952 – in einem Dorf an der Grenze zu Mosambik. Die neuen Apartheid-Gesetze sind in Kraft. Kein Weißer darf sich mit einem Schwarzen einlassen. Als Captain Pretorius, ein Bure, erschossen aufgefunden wird, beginnt Detective Emmanuel Cooper, ein Engländer aus Johannisburg, zu ermitteln – allein, ohne jede Unterstützung. Doch schnell gerät die Ermittlung außer Kontrolle. Die Familie des Toten präsentiert ihm sogleich einen Verdächtigen, und eine Spezialeinheit stellt ihn kalt, weil sie Apartheid-Gegner jagen will. Als Cooper von einem schwarzen Mädchen erfährt, dass die Weste des Toten keineswegs so weiß war, wie seine Söhne behaupten, ist er plötzlich selbst in höchster Gefahr. Und da sind noch die Schatten seiner eigenen Vergangenheit, denen er sich stellen muss, will er diesen Fall lösen – und überleben.
Meine Rezension
Anfang der 1950er in Südafrika: der kapholländische Police Captain Pretorius wird erschossen aufgefunden.
An den Ermittlungen sind bald nicht mehr nur Detective Sergeant Emmanuel Cooper beteiligt, sondern auch die Security Branch, die eher nach Kommunisten sucht, wie an der ernsthaften Ermittlung des Täters interessiert ist.
Was sich anhört und liest wie ein Krimi ist unterm Strich kein Krimi, sondern eher ein südafrikanisches Sittenbild.
Daher ist Nunns Roman auch weniger spannend als vielmehr interessant.
Auf den ersten 50 Seiten und den letzten ca. 150 Seiten geht es um den Mord und dessen Aufklärung; hier werden auch alle Fortschritte gemacht, die den Mord betreffen.
Die Ermittlungen sind zwar auch Thema der Seiten, die zwischen Anfang und Ende stehen, allerdings beschreibt Nunn auf diesen die Situation Südafrikas: wie streng zwischen schwarzen, farbigen und weißen unterschieden wird, wie es ihnen verboten ist miteinander zu verkehren, wie der Weiße immer noch denkt, er sei dem Schwarzen überlegen.
Hier hält der Mord an Captain Pretorius lediglich die Handlung zusammen und gibt ihr einen roten Faden. Der Mord ist somit eher eine Rahmenhandlung, die das Herzstück – die Analyse Südafrikas – umfasst. Das würde auch erklären, wieso die Handlung, die den Mord betrifft, erst wieder auf den letzten Seiten Schwung bekommt und davor eher auf der Stelle tritt.
Die Auflösung des Mordes wiederum ist überraschend, aber dennoch logisch und fügt sich somit wunderbar in die Geschichte ein. Die Auflösung konnte mich zusätzlich positiv überraschen, da bis zum Schluss keine Beweise oder Hinweise auftauchten, die den Täter verraten konnten. Für mich war dies daher sehr angenehm, da ich oft die Erfahrung gemacht habe, dass man bei Krimis – wenn man genau hin schaut – oft sehr schnell weiß, wer der Täter ist.
Die Charaktere sind der Autorin wunderbar gelungen: jeder Charakter übernimmt eine bestimmte Aufgabe im Roman und in der dargestellten Gesellschaft. Dabei droht aber keine Figur zu überzeichnet, unglaubwürdig oder klischeehaft zu wirken. Jede einzelne ist glaubwürdig.
Geärgert haben mich indessen leider häufige Rechtschreibfehler, die sich allerdings fast ausschließlich auf die Groß- und Kleinschreibung beschränken. Auffällig ist dabei, dass sie vor allem gebündelt auftreten und bis zu den nächsten dann wieder etliche Seiten dazwischen liegen.
Viele Bücher die in Südafrika spielen und die ich bis jetzt gelesen habe, konnte mir oft nur ein „nett“ entlocken, da die Handlungen oftmals so alltäglich war, dass Südafrika nicht zum tragen kam.
In Malla Nunns Debut Ein schöner Ort zu sterben ist aber genau das Gegenteil der Fall: Afrika lebt! Und mit dem Land seine Bewohner.
Malla Nunn hat es geschafft mir in ihrem Roman das Land näher zubringen und ich hoffe, dass auch ihr nächster Roman in Afrika spielen wird!
Meine Bewertung
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Vielen Dank an den Aufbau Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
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Meine Rezension
Schon während des Lesens hatte ich so meine Schwierigkeiten, wie ich das Buch einschätzen sollte und jetzt, da ich es beendeet habe, fällt mir eine Beurteilung immer noch nicht leichter.Ich hab mich zwar sehr gut unterhalten gefühlt und auch die Verschwörungstheorien haben mich brennend interessiert und mich zum Nachdenken angeregt, aber irgendwie fehlte mir etwas in der Handlung. Diese war stellenweise zu sehr 08/15 und viele Ideen waren einfach nicht sehr originell oder neu.
Spannend war das Buch schon, die Seiten flogen nur so dahin und man hatte es schwer, das Buch bei Seite zu legen, aber der gewisse Kick fehlte. Vielleicht liegt das daran, dass man aufgrund des “Sakrileg”-Hypes einen Thriller der allerersten Güte erwartet hat, oder dass man einfach aufgrund der Medien schon zu viel über das Buch wusste, bevor man es überhaupt gelesen hat.
Einige Wendungen waren zum Glück sehr überraschend, die das Buch auch wieder aufgewertet haben, aber leider gab es auch viele kleine Szenen, in denen manches zu offensichtlich war und man sogar manchmal den Protagonisten einen Schritt voraus war. Schade!
Aber alles in allem bin ich recht zufrieden mit diesem Roman und werd mich wohl auch noch an andere Dan Brown-Romane wagen. Und dann versuche ich mit weniger großen Erwartungen an das Buch heran zu gehen…
Meine Bewertung
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