Buchcouch-Projekte
Bücher-Challenges

Buecher-Challenges-Banner rund

Ein Gemeinschaftsprojekt mit
Steffis Bücherkiste
Buchcouch-Partner

Buchcouch-Archiv

Autorenarchiv

Die Farbe Lila – Alice Walker


Verlag:Bastei Lübbe
ISBN: 340492133X
Seiten: 272
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 8,99 €
ET: 01.2011 

  

  

 

„Lieber Gott, ich bin vierzehn Jahre alt. Ich bin immer brav gewesen. Vielleicht kannst Du mir ein Zeichen geben, dass ich weiß, was mit mir passiert.“

Celie, vergewaltigt von dem Mann, den sie Vater nannte und in eine schlimme Ehe gedrängt, hat niemand, mit dem sie sprechen kann – außer Gott.
Aber dann lernt sie Shug Avery kennen, die selbstbewusste Sängerin: Und Celie entdeckt mit Staunen, was in ihr steckt, in ihr, dem Opfer und hässlichen Mädchen.

Alice Walker erhielt 1983 für diesen Roman als erste schwarze Frau den Pulitzerpreis für Belletristik. In diesem Roman erzählt sie die Geschichte ihrer Großtante: sie war Celie.
Durch ein Behinderten-Stipendium (sie verlor mit acht Jahren ein Auge) wurde es Alice Walker ermöglicht ein College für schwarze Mädchen zu besuchen.

Meine Meinung:
Nachdem ich den Film schon mindestens 10mal gesehen habe, war ich sehr auf das Buch gespannt. Das Buch beschreibt viel ausführlicher als der Film es zeigen kann, man hört mehr über Celies Liebe zu Shug, man erfährt wie mehr wie es Nettie in Afrika ergangen ist, von dem unsäglichen Leid mit dem Mann, den sie heiraten musste.
Das ganze Buch ist in Celies einfacher Sprache geschrieben, in Briefform. Zuerst schreibt sie an den lieben Gott, später Briefe an Nettie.
Es ist total ergreifend, wie Celie ihre Umwelt wahrnimmt, wie sie langsam durch Shugs Hilfe aus ihrem Käfig ausbricht und zu einer selbstbewussten Frau wird.

Meine Bewertung

4,5 von 5 Büchern


Verwandte Artikel:


Saure Milch – Jutta Mehler

Verlag: Emons
ISBN: 978-3-89705-688-6
Seiten: 205
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: € 9,90
ET: 10.2009

Kochen, putzen, Müll trennen: So verbringt Fanni Rot seit dreißig Jahren ihre Tage und ist zufrieden. Auch als sie in ihrem Garten eine Leiche findet, hackt Fanni zunächst weiter Zwiebeln, rührt Hefeteig und bügelt die Hemden ihres Mannes. Doch immer aufdringlicher meldet sich der Gedanke, dass die Polizei womöglich den Falschen verhaften könnte. Fanni beginnt nachzugrübeln. Und dann zu ermitteln …

Meine Rezension

Nirgendwo in Niederbayern.
Fanni ist eine typische Hausfrau in den 50-ern. Die Kinder sind aus dem Haus, dem Herrn Gatten sind die Verpflichtungen in den Vereinen wichtiger als seine Ehe. Fanni hat sich schon lange mit ihrem trostlosen Dasein abgefunden und dank ihres selbstgerechten Mannes längst alles Vertrauen in sich verloren. Dabei hat sie für ihn vor 30 Jahren ihr Studium aufgegeben. Ihre einzige Freude, einzige Abwechslung von den eintönigen Haushaltsarbeiten sind die Tatort-Fernsehabende und ihre Bücher. Und natürlich auch die Telefonate mit ihrer ältesten Tochter, die Fanni immer wieder aufbauen und antreiben.
Durchbrochen wird diese Eintönigkeit im kleinen Örtchen Erlenweiler in der Nähe von Deggendorf, als Fanni die Leiche ihrer Nachbarin Mirza unter den Johannisbeeren entdeckt. Der Fall scheint klar und Mirzas aggressiver und griesgrämiger Schwiegervater wird verhaftet.
Doch nein! So klar ist der Fall nicht! Fanni, die den alten Klein und Mirza gut kannte, hat berechtigte Zweifel an seiner Schuld.
Sie bekommt Unterstützung in Form von Kommissar Sprudel, der hier seinen letzten Fall vor der Pension lösen soll. Dieser hört Fanni aufmerksam zu – im Gegensatz zu ihrem Ehemann – und gemeinsam arbeiten sie den Fall auf. Detektivisch und mit hoher Beobachtungsgabe analysieren sie alle Gegebenheiten und alle verdächtigen Personen, denn alle im Dörfchen Erlenweiler scheinen ein Motiv für den Mord haben….

Die Charaktere sind alle sehr liebevoll gezeichnet. Allen voran natürlich Fanni, der sehr hintergründig beschrieben wird, bis hin zu Sprudels großen Ohren. Die Personen sind alle die typischen Leute von nebenan, die man selbst zu kennen meint. Die Eigenheiten der Personen sind alle wunderbar herausgearbeitet und lebhaft beschrieben. Dazu die typische Vereinsmeierei und die Ordnungsliebe der Deutschen! Alles wunderbar passend!

Der Bayerische Wald.
Die Autorin hat hier wundervoll die Umgebung von Deggendorf und die Reize des Bayerischen Waldes beschrieben. Ich plane jedenfalls schon, mir die Orte, die Fanni und Sprudel bei ihren Gesprächen besuchten, selbst anzusehen. Auf in die Saulochschlucht! Und rauf auf d` Rusel!
Und damit wären wir auch bei dem Punkt der mir sauer aufstößt. Der Bayerische Wald hat so viele schöne Ecken, so viele schöne Ausblicke! Und dann ziert das Buchcover ganz eindeutig eine Almhütte inmitten der Alpen. Und Alpen gibt’s in Niederbayern ganz gewiss nicht! Das hätte man auch anders lösen können.

Vielen Dank dem Emons – Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

Meine Bewertung

4,5 von 5 Büchern


Verwandte Artikel:


Buchcouch-Suche
Buchcouch-Rezensionen

Alphabetisch nach Autor:

[A] [B] [C] [D] [E] [F] [G] [H] [I]
[J] [K] [L] [M] [N] [O] [P] [Q]
[R] [S] [T] [U] [V] [W] [XY] [Z]

Buchcouch-Aktuell

Aus gegebenen Anlass weist die Buchcouch darauf hin, dass Bücher, die ohne vorherige Absprache zur Rezension zugesendet werden, keinen Anspruch auf eine Rezension unsererseits haben. Wir sind nur ein kleines Team und nicht jedes Thema findet einen Abnehmer. Gerne können Sie uns per Email kontaktieren und mit uns Ihre Rezensionswünsche besprechen.

Auch wenn wir am Aufarbeiten sind, einige alte Inhalte von der ursprünglichen Buchcouch-Homepage fehlen noch.

Zum Mitnehmen gibt es auch einige Buchcouch-Banner.

Letztes Update: 18. September 2011

Autor des Artikels

Alexandra S.
Rezensentin

Buchcouch-Tipp

Aktueller Lese-Tipp

zur Rezension

Neuerscheinungen September

Buchcouch-Leserunden

Seit 24.08.2011 mit Autorin:

Seit 15.09.2011 mit Autorin:

Buchcouch-Freunde
Bücher-Blogs
Autoren-Blogs