Autorenarchiv
Die Krieger der Königin- L.J. McDonald
Krieger der Königin, Teil 1
Verlag: Knaur | Leseprobe (.pdf)
ISBN: 978-3426508619
Seiten: 416
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: € 9,99
ET: 05.2011
Schon seit Jahren gibt es im Königreich Eferem Gerüchte darüber, dass junge Frauen verschwinden. Die selbstbewusste Solie muss schmerzhaft erfahren, dass diese Geschichten wahr sind: Sie wird verschleppt und soll in einem geheimen Beschwörungsritual als Jungfrauenopfer dienen. Es gelingt ihr zwar, die Zeremonie im entscheidenden Moment zu stören, doch dabei bindet sie die herbeigerufene Kreatur unwiderruflich an sich. Solie reagiert zunächst panisch auf das gefährliche Wesen, doch die Angst verfliegt, als es sich in einen gutaussehenden jungen Mann verwandelt, der ihr jede Bitte erfüllt und sie sogar seine Königin nennt. Als ihre Feinde Solies Tod befehlen, ist der seltsame Mann schließlich sogar ihre einzige Chance zu überleben …
Meine Rezension
Was hier klingt wie ein typischer Romantic-Fantasy-Roman, entpuppt sich als Einstieg in eine faszinierende High-Fantasy Welt, in der Menschen Geister aus ihrer Welt locken und sie versklaven, um sich ihre Fähigkeiten nutzbar zu machen. Die Liebesgeschichte zwischen Solie und ihrem neu geschaffenen Krieger Hedu nimmt nur im ersten Teil des Romans Raum ein und ist im Grunde zu schnell in trockenen Tüchern, um für wirklich romantische Momente zu sorgen. Und so wechselt dann die Aufmerksamkeit beinahe unmerklich auf den Erzählstrang, bei dem es um das Überleben einer Gruppe Ausgestoßener und anderer Krieger geht. Solie bleibt eine nette, aber blasse Protagonistin. Hedu sorgt durch seine liebenswerte, verspielte Art für den einen oder anderen Lacher, wenn er, bedingt durch seine Unkenntnis menschlicher Gewohnheiten, immer wieder ins Fettnäpfchen tritt.
Mir persönlich haben die Nebenfiguren besser gefallen. Sie treiben die Story voran und ihre Gedankenwelt ist liebevoller und detaillierter beschrieben . Sei es der ehemalige Wachsoldat Devon mit seiner Luftsylphe Ari, der innerlich zerrissene Krieger Ril oder der Sicherheitsoffizier des Königs, der zwischen Pflicht und Mitgefühl hin- und hergerissen ist.
Sie sind es, die dafür gesorgt haben, dass man angesichts der schnell abgehandelten Liebesgeschichte unbedingt weiterlesen wollte. Sprachlich bietet der Roman davon abgesehen wenig und so manche Szene wirkt nicht, wie sie wirken könnte, weil sie schlicht und nicht ausgefeilt genug beschrieben wird. Trotzdem hat das Leben Spaß gemacht, weil die Grundidee einfach reizvoll ist und die Geschichte flüssig erzählt wird. Und so bin ich wirklich sehr gespannt auf den nächsten Band, der unter dem Namen “Falkenherz” bereits im Dezember 2011 erscheint.
Fazit
Gelungener Auftakt zu einer neuen High-Fantasy-Reihe mit neuen Ideen und sympathischen Charakteren.
Meine Bewertung
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Vielen Dank an den Knaur Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
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Nightshade 01. Die Wächter- Andrea Cremer
Nightshade-Trilogie, Teil 1
Verlag: Lyx | Leseprobe (.pdf)
ISBN: 978-3802583810
Seiten: 378
Ausgabe: Softcover
Preis: € 12,99
ET: 05.2011
Calla Tors Lebensweg scheint schon von Geburt an festzustehen: Calla wurde als Kriegerin geboren, und in ihrem achtzehnten Lebensjahr soll sie den verführerischen Werwolf Ren Laroche heiraten, um mit ihm gemeinsam ein neues Rudel anzuführen. Doch Callas Leben wird völlig auf den Kopf gestellt, als sie einen gut aussehenden Menschenjungen rettet und sich in ihn verliebt. Mehr und mehr beginnt Calla ihre Bestimmung in Frage zu stellen. Doch ist ihre Liebe stark genug, um dafür alles aufs Spiel zu setzen, was sie bisher kannte?
Meine Rezension
Dieser Auftakt zu einer Trilogie mit Werwolf Thematik hat mich überrascht. Erwartet habe ich nach dem Lesen des Klappentextes eine romantische Liebesgeschichte, bei der die Protagonistin zwischen zwei ungewöhnlichen Männern steht. Nicht mehr und nicht weniger. Und tatsächlich geht es in erster Linie um die junge Werwölfin Calla, die – verlobt mit dem Anführer eines anderen Rudels- sich plötzlich in einen gewöhnlichen menschlichen Jungen verliebt und sich zwischen diesen beiden hin- und hergerissen fühlt. Das Twilight-Gefühl, das sich bei mir nach den ersten Kapiteln einstellte, verflüchtigte sich, als klar wurde, dass es um viel mehr geht, als um die Frage, für wen sie sich entscheidet. Denn das Besondere an diesem Roman ist die Hintergrundstory, die sich erst nach und nach entfaltet und so das Dilemma, in dem sich Calla befindet, wirklich tragisch macht.
Das Setting, was Andrea Cremer hier beschreibt, ist gut beschriebene Fantasy. Die Probleme aber, die die jugendlichen Rudelmitglieder antreiben, sind die, die junge Heranwachsende wirklich erleben. Es geht um Freundschaft, um Zugehörigkeit, Vertrauen, die Suche nach Wahrheiten und das Infragestellen von Regeln, die Erwachsene aufgestellt haben. Die Autorin scheut auch nicht davor zurück, Themen wie Homosexualität und Missbrauch ganz vorsichtig in die Geschichte einzuflechten. Und das Erstaunliche ist, dass dieser ungewöhnliche Mix aus romantischer Fantasy und ernsten Themen funktioniert und meiner Meinung nach sogar sehr realistisch und überzeugend wirkt. Einen großen Anteil daran haben die gut gezeichneten Nebencharaktere, von denen mir einige sehr ans Herz gewachsen sind.
Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive, die es hier schafft, den Leser völlig in die Geschehnisse eintauchen zu lassen. Das Einzige, was ich hier als zu viel des Guten empfunden habe, waren die unzähligen hormongesteuerten “Ausfälle” von Calla. Vermutlich sind sie ihrer “Alphawolf”-natur geschuldet, aber ein bisschen weniger wäre da mehr gewesen.
Da der Leser die Wahrheit über das strenge Beziehungsgeflecht aus den Wolfsrudeln und ihren Hütern zusammen mit Calla erfährt, steigert sich die Spannung kontinuierlich und gipfelt in einem rasanten Finale mit einem wirklich fiesen Cliffhanger. Zum Glück erscheint der zweite Band “Dunkle Zeit” bereits im November diesen Jahres.
Fazit
Ein spannender Gestaltwandler-roman, der mich vor allem durch die einfühlsame Darstellung der jugendlichen Protagonisten überzeugen konnte.
Meine Bewertung
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Vielen Dank an den Egmont-Lyx Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
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Ascheherz- Nina Blazon
Verlag: cbt | Leseprobe (.pdf)
ISBN: 978-3570160657
Seiten: 544
Ausgabe: Hardcover
Preis: € 18,99
ET: 01.2011
Seit einem Unfall ist Summers Gedächtnis wie ausgelöscht. Sie weiß nur eines: Der Blutmann, der sie in ihren Albträumen verfolgt, ist nun in ihr Leben getreten und will sie töten. Und er scheint nicht der Einzige zu sein, der sie verfolgt. Der geheimnisvolle, engelhaft schöne Anzej rettet ihr das Leben. Auf ihrer gemeinsamen Flucht in das ferne Nordland muss Summer erkennen, welchen Verrat sie vor Jahrhunderten begangen hat: Einst gehörte sie zu den Zorya, deren Kuss den Sterblichen den Tod bringt. Doch einem Mann mit sanften Augen, der in ihren Armen sterben sollte, schenkte sie die Ewigkeit. Nun fordert Lady Mars, die Herrin des Todes, das Leben zurück, um das sie betrogen wurde. Kann Summer den Tod ein weiteres Mal überlisten oder muss sie ihre Liebe opfern, um selbst Lady Mars tödlichem Kuss zu entgehen?
Meine Rezension
Wer die Welt, die Nina Blazon in „Faunblut“ geschaffen hat, mochte, kann sich freuen, denn in „Ascheherz“ erfährt man, wie es im Nordland weitergeht. Auch wenn man beide Romane unabhängig voneinander lesen kann, macht es Sinn, mit “Faunblut” zu beginnen, wenn man die Möglichkeit hat. Zwei der Nebenfiguren aus dem Roman spielen Jahre später in „Ascheherz“ eine nicht unerhebliche Rolle und zumindest bei einer dieser Figuren findet so etwas wie ein veränderter Blickwinkel statt, der ihren Motiven eine völlig andere Dimension zukommen lässt.
Zunächst mal geht es aber um Summer, ein Mädchen, das sein Gedächtnis verloren hat und sich auf der Flucht vor einem mysteriösen Blutmann als Schauspielerin durchschlägt. Der Einstieg in die Geschichte war leider sehr langwierig und der Funke wollte nicht überspringen. Summers bruchstückhafte Erinnerungen an ihr altes Leben und ihr sprunghaftes Verhalten sorgen für einen unruhigen Erzählfluss. Zu viel war nebulös und zu viele Hinweise deuteten in eine völlig falsche Richtung, so dass man als Leser nicht einordnen konnte, wohin die Reise ging. Zudem ist Summer kein leicht zugänglicher Charakter, dem man sofort gefühlsmäßig zugetan ist. Interessanterweise waren es die Nebencharaktere wie der Soldat Farrin oder der knurrige Gefängniswärter Tellus, die sofort meine Sympathie hatten. Sie und noch einige andere sind es, die der Geschichte Leben verleihen und von denen man unbedingt wissen möchte, wie es mit ihnen weiter geht.
Ich irrte also ein wenig durch die erste Hälfte und freundete mich mit der Hintergrundstory erst in der zweiten Hälfte an. Hat man es aber bis hierhin geschafft, kann man nur staunen, wie komplex die Welt ist, die Nina Blazon hier „gezaubert“ hat. Viele märchenhaft anmutende Elemente vereinen sich mit düsteren und tragischen Ereignissen zu einem faszinierenden Ganzen und versöhnen für den langatmigen Anfang. Die Sprache ist wunderschön und transportiert mühelos die ganz großen Gefühle. Ungewohnt und irgendwie fehl am Platz empfand ich das Vorhandensein von technischen Errungenschaften wie Zügen und Taschenlampen in einer mittelalterlich anmutenden Welt und so waren die ansonsten berauschenden Bilder, die die Autorin transportiert, oft ein wenig unstimmig. Auch stiften manche Erklärungen über Sterbliche und Unsterbliche mehr Verwirrung als das sie für Aufklärung sorgen.
Vielleicht sind es aber auch genau diese „Brüche“ in der ansonsten so ausgefeilten Story, die das Buch so faszinierend machen. Denn insgesamt hebt sich die Geschichte um Liebe und Tod, um Verrat und Verlust durch neue Ideen von anderen Büchern mit ähnlicher Thematik ab und ich bin sehr gespannt, mit was uns Nina Blazon in ihren nächsten Büchern überraschen wird.
Fazit
Man sollte viel Geduld mitbringen und sich nicht von den absichtlich falsch gelegten Fährten verwirren lassen. Belohnt wird man mit einer ungewöhnlichen Fantasystory , die in düsteren und wunderschönen Bildern schlussendlich doch überzeugen kann.
Meine Bewertung
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Vielen Dank an den cbt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
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Jill Kismet. Blutige Vergeltung- Lilith Saintcrow
Jill Kismet Teil 3
Verlag: Lyx | Leseprobe (.pdf)
ISBN: 978-3802583087
Seiten: 377
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: € 9,95
ET: 01.2011
Es gibt Fälle, die selbst für Jill Kismet ungewöhnlich sind. Als sie gebeten wird, den angeblichen Selbstmord eines Polizisten zu untersuchen, findet sie sich in einem Labyrinth aus Drogen, Täuschung, Mord und Korruption wieder. Bald muss sie feststellen, dass es unter den Polizisten offenbar jemanden gibt, der es auf ihr Leben abgesehen hat. Die Höllenwesen behaupten, nähere Informationen zu besitzen. Jill deckt eine düstere Verschwörung auf, die die gesamte Stadt in Gefahr bringen könnte.
Meine Rezension
Ganz wie von L. Saintcrow gewohnt, beginnt der dritte Teil mit viel Action, die einem nach wenigen Sätzen klarmacht, dass es schwierig werden wird, eine passende Stelle für eine Lesepause zu finden.
Anders als bisher kommt Jill bei ihren aktuellen Fällen, in denen es um Organhandel, Polizistenselbstmorde und einem Mutationsvirus geht, an ihre Grenzen und schafft es sogar an nur einem Tag gleich mehrmals umgebracht zu werden. Nur ihr höllischer Pakt mit dem Dämon Perikles lässt sie gerade noch dem Tod von der Schippe springen. Sie wirkt dadurch ein Stück weit verletzlicher und ist nicht mehr die unbesiegbare Jägerin des ersten Bandes, was der Entwicklung der Figur gut tut. Auch schafft sie es dieses Mal nicht, ihre Psyche gänzlich abzuschotten und ist gegen Ende nicht mehr dieselbe. Zum Teil liegt das sicher daran, dass sie auf den emotionalen Rückhalt ihres Gefährten Saul verzichten muss, der in dringenden Familienangelegenheiten unterwegs ist. Seine Abwesenheit macht sich insgesamt schmerzlich bemerkbar, denn Jill agiert dadurch ähnlich gehetzt wie im ersten Teil der Reihe und gönnt sich und dem Leser keinen Moment der Ruhe. Mir hat Saul gefehlt, ebenso wie Perikles, der hier überraschenderweise nur einen kleinen Auftritt hat.
Unterstützung bekommt sie dafür von dem Jäger Leon und dem Werwesen Theron und die ist auch dringend nötig, denn auf die Polizei kann sie sich dieses Mal nicht wie sonst verlassen, da der eine oder andere ihrer menschlichen Kollegen in die dämonischen Machenschaften verwickelt zu sein scheint.
Die unerwarteten Wendungen haben mich immer dann überrascht, wenn ich eine klitzekleine Ahnung hatte, wie die kniffeligen Fälle zusammenhängen könnten. Und natürlich lag ich daneben.
Fazit
Sehr spannende Fortsetzung mit hohem Tempo, die mich schon jetzt auf den nächsten Teil “Totenzirkus”, der voraussichtlich im September erscheint, freuen lässt.
Meine Bewertung
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Vielen Dank an den Egmont-Lyx Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
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Seelennacht- Kelley Armstrong
Die dunklen Mächte, Teil 2
Verlag: PAN | Leseprobe (.pdf)
ISBN: 978-3426283424
Seiten: 368
Ausgabe: Hardcover
Preis: € 14,99
ET: 12.2010
“Ich hatte recht. In Lyle House gehen tatsächlich erschreckende Dinge vor sich. Ich bin keineswegs hier, weil ich verhaltensauffällig, sondern weil ich eine Nekromantin bin. Ich kann mit den Geistern von Toten reden. Ich kann Tote auferstehen lassen. Und ich kann noch viel mehr. Meine Kräfte sind unberechenbar. Denn ich bin das Ergebnis eines fehlgeschlagenen genetischen Experiments. Meine Schöpfer, die Edison Group, haben Angst vor mir – und vor den anderen Jugendlichen in Lyle House ebenso. Wir sind tickende Zeitbomben. Daher haben sie beschlossen, ihr Experiment endlich zu einem Ende zu bringen. Und uns bleibt nur noch eins: um unser Leben zu rennen.”
Meine Rezension
Der letzte Satz des Klappentextes gibt das Grundthema bereits vor. Leider, muss ich sagen, denn die scheinbar nie enden wollende Flucht ermüdet nicht nur Chloe, sondern auch mich. Obwohl die Action dabei einen großen Raum einnimmt, nimmt die Suche nach einem sicheren Versteck derart viel Raum ein, dass sie die Geschichte insgesamt deutlich ausbremst.
Dabei fing es so gut an. Der 2.Band schließt nahtlos an den Cliffhanger, mit dem der erste Band endet, an und man ist sofort wieder im Geschehen drin. Chloe ist zwar in der Gewalt der Edison Group, doch sie denkt nicht daran, aufzugeben und schafft es sogar, vor ihrer Flucht an wichtige Hinweise zu kommen, die nicht nur ihr eigenes Überleben in Frage zu stellen.
Was mir gut gefallen hat, ist, dass sich die Charaktere treu bleiben und sich zudem in ihrer Beziehung zueinander neue Aspekte ergeben, die überzeugend rüberkommen und nie konstruiert wirken. Jeder der Jugendlichen hat seine eigene paranormale Begabung, die nicht immer leicht unter Kontrolle zu halten ist und so ergeben sich immer wieder Situationen, in denen sie nur weiter kommen, wenn sie gemeinsam handeln. Überhaupt ist „Zusammenhalt“ das zweite große Thema und es ist wirklich schön zu lesen, wie sich diese so unterschiedlichen Charaktere zusammenraufen, wobei auch für den einen oder anderen Schmunzler gesorgt wird. Zudem deutet sich ganz zart eine Dreiecksbeziehung an, bei der man gespannt sein darf, wie diese schlussendlich ausgeht. Der Miträtselfaktor ist deutlich schwächer als noch im ersten Teil. Auch die unerwarteten Wendungen, die noch im ersten Band für einige Überraschungen sorgten, sind kaum vorhanden, was die Spannung insgesamt mindert. Dafür haben es die gruseligen Elemente wieder in sich und so manche Situation mag man sich nicht bildhaft vorstellen. Jedenfalls nichts nachts.
Fazit
Das Buch lässt sich wieder unheimlich schnell weg lesen, auch wenn man gegen Ende das Gefühl nicht los wird, dass es sich um einen Brückenteil handelt und erst im nächsten Band, der unter dem Titel „Höllenglanz“ im Juni erscheint, dann hoffentlich die Geschichte wieder „richtig“ Fahrt aufnimmt.
Meine Bewertung
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Vielen Dank an den PAN Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
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