Die Rose von Windsor – Elizabeth Chadwick
Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3442377077
Seiten: 576
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: € 9,99
ET: 04.2011
Ein Mitterlalterepos zum Genießen
Als Roger Bigod, der Erbe der mächtigen Grafschaft Norfolk, im Jahre 1177 an den Hof des englischen Königs Henry II. kommt, trifft er dort auf Ida de Tosney, die jüngste Mätresse des Königs, die sogleich sein Herz erobert. Und auch die schöne Ida fühlt sich sehr zu Roger hingezogen. Als Opfer der Willkür des Königs begleitet sie stets die Angst vor ihrer unsicheren Zukunft, doch bei Roger fühlt sie sich sicher und geborgen. Aber ihre Entscheidung für die Liebe verlangt einen qualvollen Preis …
Meine Rezension
„Die Rose von Windsor“ ist ein weiterer Roman von Elizabeth Chadwick, einer meiner liebsten Autorinnen aus dem Genre des Mittelalters aus England. Auch diesmal wieder geht es ins 12 Jahrhundert an den Hof von Henry Plantagenet. Diesmal geht es um den Earl von Norfolk Roger Bigod und dessen Vater. Dieser hatte durch Verrat an den König seinen Titel und seine Länderein verloren und Roger versucht sein Erbe Zurückzugewinnen. Außerdem lernt er am Hof Ida de Tosney kennen. Sie ist zunächst die Mätresse des Königs und wird Jahre später die Frau von Roger Bigod.
Der Schreibstil von Fr. Chadwick ist einfach zu lesen und so flogen die Seiten nur so dahin. Ich konnte von Anfang an in diese Geschichte abtauchen und so brauchte ich auch nur wenige Tage um das Buch zu beenden. Die Charaktere sind hier wunderbar ausgearbeitet und die Beharrlichkeit mit der Roger ausharrte um sein Erbe wiederzuerlangen war schon bewundernswert. Auch trifft man hier wieder auf alte Bekannte aus vorangegangenen Romanen, wie z.B. immer wieder William Marshal. Man braucht diese Vorgänger aber nicht unbedingt zu kennen um diesen Buch zu verstehen. Es sind eigenständige von einander unabhängige Schicksale, die aber doch wieder miteinander verknüpft sind. Mir haben gerade diese Begegnungen gut gefallen. Ich finde es klasse, wie Elizabeth Chadwick alle losen Fäden zusammen laufen lässt und so ein großes Gesamtbild schafft. Vor allem gefällt mir, dass die Autorin die wahren Begebenheiten und Personen so gut in Worte fasst, dass die Ereignisse sich durchaus so zugetragen haben könnten wie sie sie hier schildert.
Kurz erwähnen möchte ich noch, dass „Die Rose von Windsor“ diesmal von einer anderen Übersetzerin übersetzt wurde und somit stören keine eingedeutschten Namen mehr den Lesefluss.
Am Ende gibt es auch hier wieder ein Nachwort in dem Elizabeth Chadwick noch einmal auf Fiktion und Wahrheit eingeht.
Mein Fazit
„Die Rose von Windsor“ ist ein weiterer wunderbar ausgearbeiteter Roman aus der Feder einen tollen Schriftstellerin und für jeden Liebhaber von Rittergeschichten und wahren Begebenheiten aus dem 12 Jahrhundert eine Empfehlung. Ich hatte unterhaltsame Lesestunden und freue mich schon auf den nächsten Band.
Meine Bewertung
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Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
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