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Archiv für Dezember 2009

Jeaniene Frost

Biographie

Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Florida. Obwohl sie selbst kein Vampir ist, legt sie wert auf einen blassen Teint, trägt häufig schwarze Kleidung und geht sehr spät zu Bett. Und obwohl sie keine Geister sehen kann, mag sie es, auf alten Friedhöfen spazieren zu gehen. Jeaniene liebt außerdem Poesie und Tiere, aber sie hasst es zu kochen. Zurzeit arbeitet sie an ihrem nächsten Roman. (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Bibliographie

Night Huntress-Reihe

Blutrote Küsse
Kuss der Nacht
Gefährtin der Dämmerung
Der sanfte Hauch der Finsternis (Oktober 2010)

Night Huntress World-Reihe

Nachtjägerin (September 2010)

Weiterführende Links

Homepage der Autorin
Blog der Autorin


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Jahrestage – Uwe Johnson

JahrestageVerlag: Suhrkamp | Leseprobe (.pdf)
ISBN: 978-3518460597
Seiten: 1728
Ausgabe: Broschiert, einbändige Ausgabe
Preis: 25 €
ET: 09.2008

Die aus Jerichow stammende Gesine Cresspahl, die 1953 aus der DDR in den Westen kam, fand zunächst in einer NATO-Dienststelle, dann bei einer Bank Arbeit. Sie lebte in Düsseldorf, wo sie ihre Tochter Marie bekam, deren Vater, der inzwischen tote Jakob Abs, in den Osten zurückgekehrt war. 1961 ist sie nach New York gegangen und lebt dort nun seit sechs Jahren. Die zehnjährige Marie, der Gesine »für wenn ich tot bin« auf Tonband spricht, erlebt New York als eigentliche Heimat, während Gesine weiter danach sucht.

Meine Rezension

Jahrestage beschreibt ein Jahr  im Leben der Gesine Cresspahl (vom 20. August 1967 -20. August 1968), die auch schon in Mutmaßungen über Jakob eine Rolle spielte. Johnson verbindet Gesines Gegenwart mit ihrer Vergangenheit, indem er sie ihrer 10-jährigen Tochter, ihre Familiengeschichte erzählen lässt. Immer wieder hört Gesine dabei auch Stimmen von Menschen die sie begleitet haben und führt mit ihnen Gespräche, was am Anfang ein wenig verwirrend ist. Nach und nach gewöhnt man sich dann aber daran.
Mit einer für mich wunderbaren Sprache verwebt Johnson geschichtliche Ereignisse mit der Handlung. Dies  wirkt nie beabsichtigt, sondern zufällig und dadurch glaubwürdig. Jahrestage ist so nicht nur eine Familienchronik, sondern auch ein Stück subjektive deutsche und amerikanische Geschichte, erzählt aus der Sicht eines Autors der sie erlebt hat. Wobei er sich charmanterweise selbst auch manchmal nicht allzu ernst nimmt (vorallem die Gespräche des Autors mit seiner Figur Gesine)

Ein weiterer schöner Aspekt ist die Sprache. Johnson lässt gerne auch mal in mecklenburgischen Dialekten sprechen, die für einen Schwaben wie mich, dann doch schwer zu verstehen waren. Aber auch das sorgt dafür, dass die Figuren nicht abgehoben wirken, im Gegenteil, sie wirken so lebendig und real. Man hat immer wieder das Gefühl, dass man Gesine auch auf der Straße begegnen könnte. Auch Englisch sollte man ab und an verstehen können.

Geschickt verknüpft der Autor immer wieder Fiktion, Wahrheit und seine ganz eigene Sicht der Dinge. So erlebt man auch ganz alltägliche Szenen aus dem Leben von Gesine und ihrer Tochter. Wie Marie mit ihrer Mutter diskutiert und wie sie zu D.E. steht, dem sozusagen Verlobten ihrer Mutter. Man ist Beobachter dieser beiden Figuren und hat doch immer das Gefühl direkt dabei zu sein, wie Gesine durch New York zu ihrer Arbeit fährt, ihre TIMES liest und zwischendurch ihrer Tochter Episoden aus ihrer Kindheit erzählt.
Johnson sorgt durch seine schöne Erzählweise dafür, das einem die Figuren sehr nahe gebracht werden und das es sich um keine abgehobenen Charaktere handelt, immer wieder hat man das Gefühl diese Menschen könnte es so oder so ähnlich wirklich geben.
Jede Figur hat eine eigene Persönlichkeit und Geschichte, sodass man sich schnell in sie hineinversetzen kann. Für mich sind sie fast schon unheimlich lebendig. Die vielen Gespräche und Diskussionen scheinen aus dem Leben entnommen.

Abschließend kann ich sagen das Jahrestage mit zu dem Besten gehört was ich dieses Jahr und überhaupt gelesen habe. Ich habe die Lektüre sehr genossen und bin schon auch ein wenig traurig Gesine wieder zu verlassen. Ich kann den Roman jedenfalls nur empfehlen! (Wenn man sich an die 1703 Seiten trauen mag.)

Meine Bewertung

5 Bücher


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Die Glut – Sándor Márai

Die GlutVerlag: Piper
ISBN: 978-3-492-23313-2
Seiten: 223
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 8,95 €
ET: 07.2008

Jahrzehntelang war das umfangreiche schriftstellerische Werk des Ungarn Sándor Márai (geb. 1900) in seiner Heimat verboten. Sein Roman Die Glut, der im Jahre 1942 erschien, wird jetzt neu aufgelegt und ruft den exzellenten Literaten wieder ins Gedächtnis zurück.

Nach einundvierzig Jahren erwartet der zurückgezogen lebende General den Besuch seines Jugendfreundes Konrád. Henrik und Konrád waren, trotz ihrer unterschiedlichen sozialen Herkunft, in der Schule und beim Militär unzertrennlich. Auch später, als Henrik die schöne Krisztina zur Frau nimmt, scheint ihre Freundschaft harmonisch. Bis zu dem Tag, als die beiden Männer zur Jagd gehen und Henrik spürt, wie sein Freund auf ihn anlegt und zielt. Mit diesem Ereignis ändert sich das Leben der drei.

Wußte Krisztina von dem geplanten Anschlag? Hatte sie vielleicht sogar ein heimliches Verhältnis mit Konrád? Sie spricht bis zu ihrem Tod kein Wort mehr mit Henrik. Jetzt, nach einundvierzig Jahren, hat er immer noch Fragen, auf deren Beantwortung er geduldig wartet.

Meine Rezension

Über 40 Jahre haben sie sich nicht gesehen, doch dann sitzt Konrad wieder im Salon und isst mit ihm zu Abend. Henrik möchte ihn so vieles Fragen und doch scheint es als ob es zwischen den beiden Männern nun nichts mehr zu sagen gäbe. Ihr Leben haben die beiden Freunde allein verbracht. Der General Henrik verbittert und allein auf seinem Landsitz, und Konrad allein in den Tropen wo er nach jenem schicksalshaftem letzten Dinner in Henriks Salon geflohen war. Beide verbindet noch immer ein Ereignis, das sie eigentlich trennte… Und so treffen sich die beiden alten Männer ein letztes Mal um mit sich ins Reine zu kommen, und Henrik möchte ein für alle Mal klären warum seine Frau Kristina Konrad damals als Feigling bezeichnete, als er verschwunden war…

Von Zeit zu Zeit findet sich unter all den vielen Büchern, die ich so lese, ein Buch, das mich wirklich berührt. Das mich bis ins Mark trifft, mich traurig, zuweilen verstört zurücklässt. Eine Tiefe Melancholie beschleicht mich dann oft und lässt mich tagelang nicht los. Ich weiß dann oft nicht was es genau war, was mich so getroffen hat. Ich kann es nicht genau festmachen, manchmal auch nach Jahren nicht. Vielleicht wird es mir mit Die Glut ähnlich ergehen. Ich kann nicht so recht beschreiben warum gerade dieses Buch mich zu fesseln vermochte. Vielleicht hat es eine ganz bestimmte Seite in mir angesprochen, die auf dieses Buch gewartet hat.
Sándor  Márai  schreibt hier zum sterben schön, anders kann ich es nicht formulieren. Ich habe den Wunsch zu Weinen, aber es kommen keine Tränen. Nur der Wunsch ist da.

Die drei Hauptfiguren sind in ihrem Leben gefangen gewesen, letztendlich waren sie alle drei ihr ganzes Leben miteinander verbunden, auch über den Tod hinaus. Vielleicht ist es diese Sehnsucht genau so etwas zu erleben, diese Verbindung, auch wenn etwas vorgefallen ist, das sie eigentlich hätte zerstören sollen, die mich mit diesem Roman verbindet? Vielleicht lässt er mich deshalb nicht los?
Eigentlich hatte ich mit Márais Romanen bereits abgeschlossen, die beiden anderen Romane, die ich bisher von ihm gelesen hatte, haben mich nicht unbedingt begeistern können. Jetzt sehe ich sie in einem ganz anderen Licht und vielleicht werde ich sie einmal wieder lesen. Die Glut hat mir gezeigt, dass ich den Autor bisher unterschätzt habe. Das ich nicht glauben wollte, dass er so schreiben konnte. Ich glaube, ein guter Roman berührt einen und packt einen ohne das man ausmachen kann weshalb es so ist. Es ist eher ein Gefühl, es ist nicht nur die Sprache oder gar der Inhalt. Es sind die Gefühle die einen während des Lesens beschleichen und die einen letztendlich nicht loslassen und auch bei mehrmaligem Lesen nicht wieder verschwinden. Vielleicht verändern sie sich mit den Jahren, aber sie werden immer auf die ein oder andere Weise da sein. Vielleicht kann man nach mehrmaligem Lesen eine Ahnung erhalten, weshalb dieser Roman nun eigentlich gut ist. Aber ich glaube selbst dann ist das nicht die ganze Wahrheit.

Meine Bewertung

5 Bücher


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Der große Gatsby – Francis Scott Fitzgerald

Der große GatsbyVerlag: Diogenes
ISBN: 978-3-257-06518-3
Seiten: 248
Ausgabe: neuübersetzte, gebundene Ausgabe
Preis: 19,90 €
ET: 06.2006

New York 1925

Nick Carraway, der Erzähler, ist angehender Börsenmakler und Nachbar von Jay Gatsby. Einen Sommer lang nimmt er am Leben der wirkliche Reichen teil: Zusammen mit seiner Cousine Daisy, ihrem Ehemann Tom Buchanan, einer befreundeten Golfspielerin und dem geheimnisvollen Gatsby genießt er das Leben im Überfluss. Dekadent, launisch, ohne Rücksichten zu nehmen. Dieser Gatsby, zu dessen Partys jeder kommt, den aber so gut wie niemand kennt, trägt selbst zu seiner Legendenbildung bei. Man munkelt er sei ein Gangster und Alkoholschmuggler, er habe in Oxford studiert, sei verwandt mit den Hohenzollern und ein Spion.

Nick erfährt seine Geschichte: Für seine große Liebe, für Daisy, mit der er vor fünf Jahren zusammen war, schuf Gatsby aus dem Nichts seine märchenhafte Existenz. Sein Traum, die Jahre, die zwischen ihm und Daisy liegen, ungeschehen zu machen, ist unerreichbar. Mehr noch: In der so sehr ersehnten Welt bleibt er für immer ein Fremder! Und sein tragisches Ende ist die Folge von „gedankenlosen Menschen“, die vernichten, um sich danach genusssüchtig und verantwortungslos wieder ins leere Vergnügen zu stürzen.

Meine Rezension

New York 1925: Jay Gatsbys Parties sind berüchtigt. Jeder der etwas auf sich hält besucht sie – um dann mit den anderen Gästen darüber zu spekulieren, woher Gatsby eigentlich sein Vermögen hat. Da werden ihm auch schonmal diverse Morde, krumme Geschäfte und andere Machenschaften angedichtet.
Doch Gatsby will nur eins… seine große Liebe Daisy zurück. Und zunächst scheint alles so, als ob er tatsächlich noch eine Chance hätte…

Dies ist mit Sicherheit einer der schönsten Romane, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Fitzgerald hat  eine Art alltägliche Dinge zu schildern, die einfach wunderbar ist.
Der Roman wird aus der Sicht von Nick erzählt, der ein Nachbar von Gatsby ist. Daisy ist seine Cousine und so lässt es sich nicht vermeiden, dass er in die Ganze Sache verwickelt wird. Nick bleibt dann auch als Figur eher im Hintergrund und man erfährt recht wenig über ihn. Für den Verlauf des Romanes sind auch eher die Informationen wichtig, die man über die anderen Figuren erfährt. Vor allem Gatsby ist eine interessante Figur und schnell wird man neugierig, was es mit ihm nun eigentlich wirklich auf sich hat. Fitzgerald streut hier sehr viel Humor mit ein, in dem er die diversen Gäste auf Gatsbies Parties immer wieder groteske Spekulationen aufstellen lässt. Hierbei habe ich mich köstlich amüsiert.

Das der Roman in den 20er Jahren spielt bekommt man eher am Rande mit und man muss schon das ein oder andere Wissen um die Zeit erkennen zu können. Ich denke, das liegt auch daran das ja vorallem die damaligen Leser sich in diesem Roman wiederfinden sollten. Dennoch, wenn man ein wenig aufpasst, bekommt man doch einen kleinen Einblick in die New Yorker Upper Class dieser Zeit. Doch man kann den Roman auch einfach als tragische Liebesgeschichte lesen. Schon von Anfang an begleitet den Roman eine melancholische Stimmung, die selbst bei den lustigen Momenten gehalten wird. Schnell wird einem klar, dass die Liebe zwischen Daisy und Gatsby wohl kaum eine Zukunft haben wird.

Das Ende ist dann auch richtig traurig und deprimierend… und so manche Figur erscheint einem in einem ganz anderen Licht. Gatsby erscheint mir als zutiefst tragische Figur, die scheiterte und am Ende nur noch benutzt wird.
Für mich am Ende einfach ein schönes Buch mit einer Geschichte, die mich sehr berührt hat. Ich kann es daher nur jedem ans Herz legen!

Meine Bewertung

5 Bücher


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Troposphere- Scarlett Thomas

Verlag: Rowohlt TB
ISBN: 978-3499246272
Seiten: 576
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: € 9,95
ET: 05.2008

Als die Studentin Ariel Manto in einem Antiquariat auf eine Ausgabe von „The End of Mister Y“ stößt, traut sie ihren Augen kaum. Sie weiß, dass dieses Buch überaus selten ist. Und dass angeblich bisher niemand die Lektüre überlebt hat. Ariel glaubt nicht an Flüche. Unerschrocken vertieft sie sich selbst in die aberwitzige Geschichte des Mister Y, der mithilfe eines Elixiers in eine andere Dimension reist: die Troposphäre, sprich die Gedankenwelt der ganzen Menschheit. Ariel glaubt auch nicht an Wunderdrogen, dennoch startet sie einen Selbstversuch – und ahnt nicht, was sie dabei aufs Spiel setzt

Meine Rezension

Ariel Manto ist begeistert, die Studentin hat in einem kleinen Buchladen eines der seltensten Bücher auf dem Markt gefunden: The End of Mr. Y, das von einem ziemlich seltsamen Schriftsteller im 19 Jahrhundert geschrieben wurde. Sie kann es kaum fassen, schließlich wollte sie genau darüber ihre Dissertation schreiben. Doch aus irgendeinem Grund hatte diese Idee ihrem Proffessor und Mentor Burlem nicht gefallen. Er hatte ihr sogar abgeraten sich näher damit zu beschäftigen. Doch nun ist er verschwunden und keiner weiß was mit ihm passiert ist. Währendessen vertieft sich Ariel in das Buch und findet darin eine Formel wie man in die Troposphere gelangt, eine Art Gedankenwelt in der man auch in die Gedanken anderer sehen kann. Könnte Burlems verschwinden mit dieser Formel zu tun haben? Als Ariel diese an sich selbst ausprobiert geschieht erstaunliches…

Es ist schwierig, zu beschreiben wie mir das Buch gefallen hat. Auf der einen Seite gab es eine Menge guter Ideen, auf der anderen Seite hat sich die Handlung stellenweise sehr gezogen und ich hatte dann keine große Lust weiterzulesen.

Da ich mich mit den Naturwissenschaften nicht so gut auskenne, kann ich nicht sagen was genau an den verschiedenen Theorien, die im Roman angesprochen wurden, wahr oder eher erfunden ist, aber ich fand das sie ganz gut in die Geschichte eingeflochten wurden, gerade auch um die Troposphere besser zu erklären. Die Autorin vermischt in ihrem Roman nicht nur Naturwissenschaften, sondern auch philosophische und religiöse Gedankengänge, die ich so in diesem Roman nicht erwartet hätte. Mir hat das recht gut gefallen.

Was mich etwas gestört hat, war, das Ariel irgendwie ständig plötzlich an Sex denkt oder Sex hat. Irgendwie, ich weiß nicht, das hat einerseits zwar gepasst, andererseits war es irgendwie, ja ich fand das es die Geschichte irgendwie gestört hat. Ich wusste stellenweise nicht was die Autorin nun eigentlich möchte; einerseits versucht sie Anspruch hinein zu bringen, andererseits streift der Roman eher die Grenzen des guten Geschmacks was Ariels Sexuelle Beziehung zu einem verheirateten Mann angeht. Keine Ahnung, vielleicht ist das in ihren Romanen ja normal, ich mag das nicht unbedingt. Zumindest nicht wenn ich eigentlich einen Fantasy/Science Fiction Roman lesen möchte. Wie auch immer, vielleicht gibt es ja auch Leser die genau diese Mischung besonders toll finden.

Der Stil selbst liest sich ganz gut und wer öfter mal einen englischen Roman liest, hat sicher keinerlei Verständnisprobleme. Einzig die naturwissenschaftlichen Erklärungen empfand ich als etwas schwer zu lesen, aber das liegt sicher auch daran, dass ich auch sonst damit nicht sehr viel am Hut habe. (Ich habe diesen Roman im englischen Original gelesen)
Ariel ist insgesamt ganz symphathisch auch wenn ich nicht so richtig warm mit ihr werden konnte. Vielleicht weil sie, obwohl der Roman aus ihrer Perspektive erzählt wird, mir eher distanziert vorkam. Die anderen Figuren bleiben teilweise ein wenig blass und ich konnte auch zu ihnen keine richtige Beziehung aufbauen.

Alles in allem weiß ich jetzt immernoch nicht so recht, wie ich den Roman nun eigentlich finden soll. Da mir die Geschichte an sich gut gefallen hat und ich das Buch auch nicht abbrechen wollte, würde ich sagen: interessant. Ja, irgendwie trifft es das am besten.

Meine Bewertung

3 Bücher


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Letztes Update: 01. Juli 2010

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