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Letztes Update: 16. Oktober 2012

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Die Honigprinzessin – Julia Drosten

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Verlag:  Drosten Westf. (6. Februar 2014)
ISBN: B00IASWQJW
Ausgabe: Kindle Edition
Seiten: 389
Preis: € 6,49

 Inhalt:Alina lebt und arbeitet in Berlin. Eines Morgens stößt sie beim Inline-Skaten mit einem Mann zusammen der George Cloony zum verwechseln ähnlich sieht. Der Mann ist schwer verletzt, und kommt ins Krankenhaus. Alina sieht sich in der Pflicht sich um die Bienenvölker des Mannes zu kümmern. Im Haus von Georg Westpahl trifft sie dann auf dessen gutaussehenden Sohn Sven. Er geht davon aus, dass Alina sich an seinen Vater heranmachen will und ist dann auf dem besten Weg sich selbst in Alina zu verlieben. Die junge Frau arbeitet eigentlich als Marketingmanagerin in der Firma ihres Freundes Marc. Doch um die Bienen zu versorgen nimmt sie sich eine  Auszeit, was zwangsläufig auch zu Spannungen in ihrer Beziehung führt.

Rezension: Der Erzählstil von Julia und Horst Drosten ist leicht und flüssig zu lesen. Gleich von der ersten Seite, mit dem Unfall an, packt es den Leser und es fällt schwer wieder aufzuhören. Klingt der Titel zunächst auch noch nach einem etwas kitschicken, klebrigen Roman, so wird schnell klar, dass dem nicht so ist. Die Geschichte der Marketingmanagerin und ihres Freundes, der auch zugleich ihr Chef ist, scheint zunächst einfach zu sein. Doch durch den Unfall mit dem Herrn der Bienen, Georg Westphal, ändert sich alles. Für Alina werden Dinge wichtig und interessant, die sie sonst nicht beachtet hat. Schnell wird aber auch klar, dass hier nicht unbedingt die Menschen die eigentlichen Helden der Geschichte sind. Es sind vielmehr die Bienenvölker. Ihr Schicksal wird erzählt und davon wie ihnen geholfen werden kann.

„Die Honigprinzessin“ ist zwar ein Liebesroman, aber die Aussage geht uns alle an. Zitat: „Vier Jahre nach den Bienen stirbt der Mensch“ soll schon Einstein gesagt haben. Dies scheint auch das Motto dieses Romans zu sein. Glaubhaft schildert das Autorenpaar wie sich der Einsatz von Pestiziden auf die Bienen auswirkt.

In der E-Book-Ausgabe gibt es vor jedem Kapitel nicht nur wissenswertes über die Bienen zu lesen sondern auch einen Link der den Leser auf die Seite von Imkervereinen oder zum Beispiel zu Herstellung von Honig führt. Insgesamt sind es 12 Kapitel, also ein gesamter Jahreszyklus, über diese wundervollen kleinen Tiere. Der Leser erfährt so ganz nebenbei, wie so ein Bienenjahr aussieht und was bei Haltung dieser Tiere und zur Honigherstellung zu beachten ist. Auch die Seite des Umweltschutzes wird gut beleuchtet. Von Umweltgiften und wie man die Bienen schützen kann wird erzählt.

Die einzelnen Charaktere sind dabei gleichzeitig liebevoll gestaltet worden. So werden Alina, ihre Freundin Dani, Sven und dessen Vater, der George-Cloony-Doppelgänger, sowie natürlich Lilo, schnell sympathisch. Mit ihrer munteren Art fesseln sie den Leser und es macht Spaß die Geschichte der Bienen zu lesen. Die Liebesgeschichte um Alina und Sven ist gekonnt mit der Geschichte der Bienen verwoben.

„Die Honigprinzessin“ ist ein gut gestalteter Liebesroman vor einem Hintergrund der interessant ist.  Die Handlung um Alina und Sven und die Bienen sorgen für Abwechslung  und Lesespaß. Es ist eine absolute Buchempfehlung und macht nebenbei noch Lust auf ein leckeres Honigbrot.

5 von 5 Büchern

Vielen Dank an Julia und Horst Drosten für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


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Mord im Tiergarten – Tim Pieper

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Verlag: Emons
ISBN: 978-3954511785
Seiten: 256
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: € 11,90
ET: 10.10.2013

Meine Meinung: 6 Jahre sind seit dem ersten Fall „Mord unter den Linden“ vergangen. Dr. Otto Sanftleben hat sein Leben in Berlin wieder aufgenommen und seine Studien der Verhaltensforschung von Kriminellen weiter fortgeführt.  Im Juni des Jahres 1896 wird dann ein jüdischer Zeitungsunternehmer im Zoologischen Garten Tod aufgefunden. Otto wird um Hilfe gebeten den Fall aufzuklären, schnell wird klar, hier geht es nicht nur um Mord. Es steckt viel mehr dahinter.

Der Erzählstil von Tim Pieper ist angenehm zu lesen und ein wenig der Zeit angepasst in der der Roman spielt. Auf diese Weise versteht es der Autor ein Gefühl für die Zeit und die Umstände zu vermitteln. Er hat es geschafft die Atmosphäre Berlins einzufangen.

Mir hat das gut gefallen und ich konnte mich direkt in das Berlin des Jahres 1896 hineinversetzten. Der Kriminalfall als solches ist gut aufgebaut und auch nicht sofort zu durchschauen. Ich habe mich einige Male vertan wer denn nun der Täter eigentlich war. Obwohl es immer wieder Passagen gab in denen der Täter zu Wort kam und seine Gefühle und Beweggründe erzählte, allerdings ohne zu verraten wer er eigentlich ist. Genügend Spuren hat der Autor jedenfalls angelegt und lädt dadurch zum mit raten ein.

Interessant fand ich die politischen Gegebenheiten der Zeit, diese hat der Autor geschickt eingeflochten und wiedergeben. Genauso wie historische Ereignisse wie z.B. die deutsche Colonialausstellung, die zu der Zeit gerade stattfand und ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte war. Gut gefallen hat mir, dass Tim Pieper seine Protagonisten weiter ausgebaut hat, so erfährt der Leser mehr über Otto und auch über den Kommissar Funke.  Dadurch hatte ich fast das Gefühl mehr einen historischen Roman als einen Krimi zu lesen, mir hat aber gerade das gut gefallen und Spaß gemacht zu lesen.

Mein Fazit: „Mord im Tiergarten“ ist ein spannender und interessanter Fall für Dr. Otto Sanftleben. Er ist Krimi und gleichzeitig historischer Roman mit interessanten Details der Zeit. Ich hatte einige spannende Lesestunden. Eine klare Buchempfehlung für alle die gern in dieser Richtung lesen. Allerdings würde ich dazu raten vorher den ersten Band „ Mord unter den Linden“  zu lesen, da die Bücher auf einander aufbauen, was das Privatleben von Otto betrifft. Der Kriminalfall als solches ist aber in sich abgeschlossen. Ich hoffe sehr, es wird noch einen dritten oder vierten Fall für Otto geben, ich bin gespannt.

Meine Bewertung

5 von 5 Büchern

 

Vielen Dank an Tim Pieper für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


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Das Revuemädchen – Julia Drosten

das Revuemädchen

Das Revuemädchen
Verlag: Drosten, Westfalen
ISBN:B00D4OXW4K
Seiten: 502/698 KB
Ausgabe: e-book
Preis: € 4,99
ET: 05.2013

Inhalt: Erzählt wird die Lebensgeschichte von Amy Kennedy. Als Kind armer irischer Einwanderer wächst sie in New York der 20iger Jahre auf. Sie arbeitet als Näherin in einem Revuetheater genau wie ihre Mutter. Ihr großer Traum ist es selbst einmal auf einer Bühne zu stehen und zu tanzen. Er erfühlt sich als sie mit 16 einen Vertrag bekommt. Gleichzeitig lernt sie Jack kennen, der von einer Fliegerkarriere träumt. Ihre Wege trennen sich nur um Jahre später sich wieder zu kreuzen.

Rezension

Der Erzählstil von Julia Drosten ist einfach zu lesen und so flogen die Seiten nur so dahin. Am Anfang war ich auch begeistert. Der bildhafte Sprachstil sorgte dafür, dass man als Leser sich wie in einem Revuetheater der 20iger Jahre fühlte. Amy war mir schnell sympathisch geworden, genau wie der Rest ihrer Familie. Die Charaktere haben hier alle ihre Ecken und Kanten und vor allem große Träume. Es hat Spaß gemacht Amy zu begleiten und dabei zuzuschauen wie sie zum Star wurde.

Allerdings fand ich dann so ab der Hälfte des Buches war etwas der Schwung raus, es zog sich ein wenig. Die Schlusskapitel waren dann aber wieder aufregend, spannend und haben mir gut gefallen. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass es sich hier um den Debütroman des Autorenpaares handelt und mir die nachfolgenden Bücher (Die Seidenrose und Die Löwin von Mogador) einfach besser gefallen haben. Der Erzählstil kam mir hier einfach noch nicht so ausgefeilt vor wie bei den nachfolge Büchern.  Gut gefallen hat mir wiederrum, wie die Autoren es geschafft haben hier einen geschichtlichen Querschnitt der Ereignisse um den zweiten Weltkrieg entstehen zu lassen. Die fiktiven Figuren wie Amy und Jack sind gut in den geschichtlichen Rahmen verpackt und erzählen zwei Leben die durchaus so stattgefunden haben könnten. Mit all ihren Höhen und Tiefen und den Krisen die die Zeit mit sich brachte.

Mein Fazit: „Das Revuemädchen“ ist ein gut zu lesender historischer Roman, beginnend 1925 und endet 1945. Er erzählt von Liebe, von großen Träumen aber auch von Verlust. Mir hat er gefallen und ich hatte unterhaltsame Lesestunden.

Meine Bewertung

 

Vielen Dank an Julia Drosten für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


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